An Weihnachten und Neujahr kommen bei uns traditionell knusprige Gans, Pute oder Ente auf den Tisch. Mit den folgenden Tipps gelingt die Zubereitung von im ganzen gebratenen Geflügel auch Ungeübten optimal.

Wenn das Geflügel gefroren ist aus der Verpackung nehmen und in einer Schüssel abgedeckt im Kühlschrank langsam auftauen lassen. Je nach Größe kann dies bis zu einem Tag dauern. Nicht in warmem Wasser oder im Ofen auftauen lassen.

Zum Vorbereiten zuerst Hals und Innereien mit Beutel sowie Fett aus dem Bauchraum nehmen. Diese können Sie zur Zubereitung der Soße oder der Füllung weiterverwenden. Dann das Geflügel innen wie außen abbrausen und gut trocken tupfen.

Vor dem Garen das Geflügel innen mit Salz und Pfeffer einreiben. Eventuell füllen, die Öffnung mit Holzspießen zustecken. Dann Flügel und Keulen mit Küchengarn fest anbinden. Anschließend außen kräftig salzen und pfeffern.

Zum Garen eine Gans oder Ente am besten mit etwas Wasser in einem Bräter geben. Bei ca. 180 Grad im Ofen ca. 20 Minuten auf jeder Seite garen. Die übrigen im Rezept angegebenen Garzeiten mit der Brust nach oben garen. Das Wasser laugt sehr viel Fett aus dem Fleisch, dieses wird dadurch zart und saftig.
Eine Pute (ca. 3 kg) benötigt nur 15 Grad, dafür aber ca. 3 Stunden Garzeit. Dabei immer wieder mit Wasser übergießen.

Zum Zerlegen einer Gans oder Ente zuerst die Keulen abschneiden. Dann mit einem Messer die Brust entlang des Brustbeins ablösen. Die Keulen nochmals halbieren, die Brust in Scheiben schneiden und auf einer Platte servieren.
Bei der Pute zuerst die Brust ablösen, in Scheiben schneiden, danach die Keulen servieren.