Wenn Väterchen Frost die Natur fest im Griff hat, gestaltet sich die Futtersuche für einheimische Vögel oft recht mühsam. Wie wäre es – helfen sie ihnen doch ein bisschen dabei

Was gibt es Netteres, als das zwitschernde, bunte Treiben von Spatzen und Meisen in einem Futterhäuschen vor dem Fenster zu beobachten. Das lässt schon am Frühstückstisch das erste Mal lächeln. Noch mehr Freude macht es, wenn das Freiluftrestaurant für die Gefiederten in Eigenregie entsteht.

Richtfest nach etwas Leimen und Schrauben
Nichts wie ran, denn das Schrauben und Leimen der Holzteile (am besten im Baumarkt auf Maß zusägen lassen) gelingt auch Neueinsteigern.
Zunächst das Holz besorgen und eine Heißklebepistole oder wetterfesten Holzleim, vier Holzschrauben, einen Akku-Schrauber oder Schraubendreher bereitlegen.
Das Fundament zusammenfügen, die Säulen mit den Holzschrauben auf der Bodenplatte fixieren. Dann das Dach aufsetze.
Nun das komplette Häuschen schleifen, dabei alle Kanten „entschärfen“. Wer den Natur-Look mag, trägt eine helle Holzlasur mit Imprägnierschutz auf. Wer es bunt bevorzugt, streicht die Futterstelle mit witterungsbeständigen Farblack.

Witterungsbeständig dank Dachpappe
Soll das Dach besonders wetterfest sein, nageln Sie einfach ein Stück geteerte Dachpappe (Maß: doppelte Dachlänge) entlang der Dachaußenkanten auf.
Nun bekommt das Häuschen einen Platz auf dem Balkon, wird mit Hilfe zweier Ringschrauben in einen Baum gehangen oder an der Terrasse aufgestellt. Für letztere Lösung benötigen Sie noch ein Vierkantholz (7×9 cm in beliebiger Länge). Häuschen aufleimen, Vierkantholz im Gartenboden eingraben oder auf eine Bodenplatte schrauben.

1. Fantasie ist hier Trumpf
So eine Futterstelle zu bauen soll in erster Linie Spaß machen. Wie gut, dass es den Piepmätzen recht egal ist, ob der erste Versuch wirkt wie vom Profi konstruiert. Am besten, Sie lesen vor Beginn mal die Anleitung durch – sicher haben Sie dabei gleich neue Ideen, wünschen sich vielleicht ein asymmetrisches Modell. Kein Problem: Die Reihenfolge der Konstruktion bleibt – seien Sie einfach Ihr eigener Architekt.

2. Zunächst das Fundament…
Auf die kleineren Bodenplatte Kanthölzer für den Boden legen. Kanthölzer aufleimen. Auf der Rückseite der Platte die Schraubstellen für die Säulen markieren.

3. … und zuletzt der Dachstock
Säulen montieren, Dachunterseite mit Holzschrauben auf den Säulen fixieren. Mit der Klebepistole die beiden Giebel an den Schmalseiten kleben, dann die Dachhälften auf die Giebelschrägen leimen.