Gastartikel von Kerstin Weber

Lange, schöne und gesunde Haare sind der Traum einer jeden Frau. Was bei indischen Mädchen und Frauen beispielsweise beinahe von selbst zu gelingen scheint, bedarf hierzulande oftmals permanenter und aufwändiger Pflege. Sind die Haare bei den meisten Mädchen und jungen Frauen noch prachtvoll und gesund, so entwickeln diese mit den Jahren die Tendenz, spröde, dünn und splissig zu werden. Dafür kann es vielerlei Gründe geben, wie zum Beispiel Umweltbedingungen oder Krankheiten. Oft liegt es jedoch an einer falschen Behandlung und Pflege. Wer sein Haar immer wieder mit Wasserstoffperoxid-haltigen Gemischen färben oder sich eine Dauerwelle nach der anderen machen lässt, muss sich nicht wundern, wenn die Haare krank werden und schließlich ausfallen.

Haare nicht so oft waschen

Aber auch Sonne, trockene Luft und einseitige Ernährung können unserem Haar schaden. In der kalten Jahreszeit sind es die Temperaturen, die unserem Haar zusetzen, denn die Talgproduktion wird herunter gefahren und die Kopfhaut wird trockener. Dazu kommt die Heizungsluft, die unseren Haaren ebenfalls nicht gut bekommt.
Wer trockenes, sprödes Haar hat, sollte dieses nicht so oft waschen, sparsam mit Shampoo umgehen, es nach dem Waschen nicht rubbeln und gar nicht bzw. vorsichtig vom Haaransatz zu den Spitzen föhnen. Den Fön dabei nicht zu heiß einstellen und nicht zu nah an die Haare halten (mindestens 20 Zentimeter Abstand).

Der richtige Kamm und Vitamin E

Günstig ist es ferner, die Haare mit einem breitgezinkten Kamm zu kämmen, um diesen nicht zusätzlich Verletzungen zuzuführen.
Auch im Rahmen der Ernährung lässt sich Gutes tun. Insbesondere Vitamin E fördert gesundes Haarwachstum, es findet sich zum Beispiel in Nüssen und Speiseölen. Ferner fördern Nahrungsmittel mit Beta-Karotin (Vorstufe von Vitamin A), Vitamin C, Biotin, Eisen, Zink und Selen sowie Eiweiß das Wachstum gesunder Haare.