Winterzeit ist Trödel-Zeit: Auf den Dörfern und in den Stadtteilen locken Stände mit Kram und Co. Wer so richtig günstig einkaufen will, sollte ein paar knallharte Verhandlungstricks kennen

Puppen, Plüsch oder Porzellan – auf Trödelmärkten ist für jeden etwas dabei. Zwar haben die beliebten Bummelmeilen mittlerweile im Internet Konkurrenz bekommen, doch das echte Flohmarkt-Gefühl kommt dort nicht rüber, finden etwa drei Millionen Schnäppchenjäger in Deutschland.
Wer auf gute Angebote aus ist, sollte möglichst früh raus aus den Federn. Meist geht es schon eine Stunde vor dem offiziellen Marktbeginn die Jagd auf die besten Stücke los.

Richtig feilschen
Was wäre ein Flohmarkt ohne knallhartes Verhandeln? Ganz klar: langweilig. Zu weit sollten Sie mit Ihrem Angebot zwar nicht runtergehen – das verärgert den Verkäufer, und er will womöglich gar nicht mehr mit Ihnen handeln. Doch mindestens 20 Prozent Nachlass sind fast immer drin. Und wer mehrere Stücke bei einem Händler kauft, erhält oft Mengenrabatt.

Schätze aufspüren
Achtung: Die wahren Schätze liegen meist etwas versteckt. Es lohnt sich also, auch mal in unscheinbaren Kisten neben oder unter den Verkaufstischen zu wühlen. Sollten Sie ein Objekt Ihrer Begierde entdecken, besser auf lauten Jubel verzichten: Wer sich nur mäßig interessiert zeigt, drückt oft erfolgreicher den Preis. Und noch ein Tipp: Nicht zu viel Geld mitnehmen – das verleitet zu unnötigen Käufen.