Controlling dient als ein Instrument zur Unternehmensführung. Der Begriff Controlling geht auf das englische Wort control (steuern/lenken) zurück. Die Hauptaufgaben des Controllings sind die Steuerung, Kontrolle und Planung eines Unternehmens.

Die Finanzbuchhaltung muss entsprechend angepasst werden!

Dem Unternehmer werden mithilfe des Controllings Zahlen zur Verfügung gestellt, wodurch Probleme frühzeitig erkannt und im Ansatz umgangen werden können. Es befasst sich mit der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens und ermöglicht es, die unternehmerischen Probleme und Abläufe zu erkennen.
Großbetriebe unterhalten eigene Controlling-Abteilungen, die mit entsprechendem Personaleinsatz und finanziellem Aufwand gefährlichen Entwicklungen gegensteuern. Klein- und Mittelbetrieben ist dies in solch einem Umfang nicht möglich. Daher werden bei Kleinunternehmen die Controlling-Aufgaben zumeist vom Eigentümer selber wahrgenommen, idealerweise in Zusammenarbeit mit einem Berater. Seminare und Schulungen, wie beispielsweise beim manager-institut.de sorgen für gut geschulte Mitarbeiter, die das Grundgerüst für ein erfolgreiches Controlling bilden.

Der Entwicklungsstand der Buchhaltung ist für den Einsatz eines Controlling-Systems wichtig, denn erfolgreiches Controlling bedeutet zumeist eine Weiterentwicklung der Finanzbuchhaltung. Die monatlichen Zahlen müssen dazu in einem Soll-Ist-Abgleich den tatsächlichen Werten gegenübergestellt werden. Dadurch werden Differenzen zwischen Planung und Realität leicht erkennbar. Bei zu großen Differenzen kann der Betriebsinhaber frühzeitig gegensteuern.

Auch die Einführung einer aussagefähigen Kostenrechnung oder Deckungsbeitragsrechnung gibt Aufschluss über wichtige Planungszahlen. Dazu müssen allerdings in der Regel die Werte der Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) ergänzt oder angepasst werden. Denn der Umsatz wird gewöhnlich in der BWA durch die Buchungen der jeweiligen Ausgangsrechnungen des Monats ermittelt. Doch der Zeitpunkt der eigentlichen Leistungserstellung bleibt vollkommen unberücksichtigt. Um nun die tatsächliche Wirtschaftlichkeit des Monats beurteilen zu können, muss der Umsatz dementsprechend abgegrenzt werden. Anders ausgedrückt müssen Umsätze herausgerechnet werden, deren Leistungserstellung im Vormonat erfolgte.

Gleiches gilt für Materialeinkäufe. Um das tatsächliche Monatsergebnis beurteilen zu können, dürfen ausschließlich die Materialeinsätze und nicht die Einkäufe berücksichtigt werden. Denn der Materialeinsatz ist ein wichtiger Ansatzpunkt, um eine Rentabilität zu berechnen. Dem Personalaufwand muss ebenfalls eine gesonderte Aufmerksamkeit gewidmet werden. Dieser muss zeitlich abgegrenzt und um Einmalzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld ergänzt werden.