Beim Kauf eines Gebrauchtwagens sollte einiges beachtet werden, damit das vermeintliche Schnäppchen sich nicht als schrottreif und als Kostenfalle entpuppt.
Zunächst sollte das Fahrzeug von allen Seiten begutachtet werden, um den Zustand der Karosserie, der Lackierung sowie der Beleuchtung beurteilen zu können. Es sollte darauf geachtet werden, ob Dellen, Schrammen und Steinschläge vorhanden oder matte Stellen und Farbunterschiede im Lack zu erkennen sind. Weist das Fahrzeug rostige Stellen auf, sollten diese von einem Fachmann begutachtet werden. Auf die Größe der Spaltmaße ist zu achten und darauf, ob sie gleichmäßig sind. Anschließend kommt der Motorraum an die Reihe. Nachdem dieser optisch bewertet wurde, sind die Flüssigkeitsstände von Öl, Kühlwasser und Lenkgetriebe zu kontrollieren. Der Zustand der Schläuche lässt sich leicht überprüfen, indem an ihnen gewackelt wird. So ist festzustellen, ob sie porös oder undicht und alle Schellen fest sind. Die Kontrolle des Kühlwasserstands sowie der Schläuche und Schellen sollten nur bei kaltem Motor erfolgen, um Verbrennungen zu vermeiden. Beim Verkäufer sollte sich der Käufer erkundigen, ob und von wem der Zahnriemen gewechselt wurde, um Motorschäden zu vermeiden. Auch muss sich die Motorhaube leicht und sauber schließen lassen. Nun sollte der Innenraum inspiziert und bewertet werden, ob die Verschleiß Spuren an Sitzen, Lenkrad und Schalthebel mit dem angegebenen Kilometerstand übereinstimmen könnten. Alle Türen müssen sich leicht öffnen und schließen lassen ohne zu klemmen oder abzusacken. Auch sollten die Dichtungsgummis vollständig und in einem guten Zustand sein. Zuletzt sollte das Checkheft überprüft und die Kilometerstände verglichen werden, um Manipulationen am Tacho auszuschließen.