Zu Nussknackern und Weihnachtspyramiden nach Sachsen

Willkommen im deutschen Weihnachtswunderland. Bald ist der erste Weihnachtstag – und vielleicht auch eine klare und kalte Winternacht. Doch im kleinen Ort Neudorf scharen sich Engel, Hirten und Könige und die Kirche, die im Lichterglanz vieler Kerzen strahlt. Um fünf Uhr in der Früh beginnt hier die Christmette. So festlich gestaltet, wie dies seit mehr als 150 Jahren Brauch ist.

Viel Nostalgie
Traditionen werden im Erzgebirge noch liebevoll gepflegt. Da leuchten die Schwibbögen in den Fenstern, es werden prächtige Weihnachtspyramiden aufgestellt, und durch die Dörfer und Städte ziehen die stimmungsvollen Paraden der ehemaligen Bergleute.
Eines der Juwelen im Erzgebirge ist Annaberg – Buchholz. Wer es romantisch mag, sollte am 27. oder 29. Dezember in das Städtchen kommen. Dann geht es bei Laternenwanderungen zu den schönsten Aussichtspunkten mit Blick auf die weihnachtlich geschmückte Stadt.

Klein, aber fein
Dicker Schneeflocken schweben auf das sächsische Paradies nieder. Höchste Zeit, Ski oder Rodelschlitten zu schultern und nach Oberwiesenthal zu ziehen. Das Wintersportmekka liegt zu Füßen des 1214 Meter hohen Fichtelberges.
Ins kleine, aber feine Skigebiet geht es mit der ältesten Seilschwebebahn Deutschlands. Auf zehn Abfahrten kann man dort dem Wintersport frönen. Gemütlich ist die Fahrt mit der Fichtelbergbahn. Knapp 20 km schnauft der nostalgische Zug von Oberwiesenthal nach Cranzahl. Mitten durch ein Wintermärchen…