Farbwalzen sind die besten Partner für Heimwerker, die flott ein Ergebnis sehen möchten. Lesen Sie, für welche Farbe und welchen Untergrund sie sich eignen

Kann das wahr sein? Ist das Kinderzimmer etwas schon wieder fällig in Sachen Streichen? Oder ist es diesmal der Hausflur, auf dessen einst frischem Himmelblau jetzt dunkle Wolken in Form von Schmutzfingern und Spuren ungeschickter Möbelpacker aufgezogen sind?
Wie wäre es mit einem Abstecher in den Baumarkt? Sehen Sie sich mal bei den Farbwalzen um – mit denen lassen sich große Flächen prima und frustfrei wuppen.
So funktionieren die praktischen Helfer: Auf eine Metallhalterung mit Kunststoffgriff – die gibt es in unterschiedlichen Länge – lassen sich auswechselbare Rollen stecken. Die bestehen aus Schaffell oder Synthetik. Man verwendet sie zusammen mit einem Absteifgriff oder einer kleinen, flachen Farbwanne samt Abstreiffeld, damit nichts tropft.
Alles Notwendige lässt sich einzeln kaufen oder bereits zum preisgünstigen Komplett – Set zusammengestellt erwerben, das man nach der Renovierung leichten Herzens entsorgen kann.

Struktur gefällig? Einfach aufrollen
Walzen sind auch erste Wahl für alle, die ihre Wände mit einem All- over – Effektmuster überziehen möchten. Hierfür finden sich im Baumarkt Rollen, die diagonal mit Lederstreifen, mittig mit einem gerafften Stück Stoff umwickelt oder straff mit Kunststofffolie bespannt sind. Alle zaubern auf uni vorgestrichene Wände im Nu eine Ton – in – Ton – Struktur – sind schneller und einfacher zu handhaben als die Technik mit dem Lappen. Der einzige Nachteil: Das Strukturergebnis fällt bisweilen leicht gröber aus.
Wichtig: die Werkzeuge vor Gebrauch unbedingt anfeuchten. Damit der Gesamteindruck einer ganzen Wand ein gleichmäßiger ist, die Strukturrollen in verschiedene Richtungen bewegen, egal, ob Farbe auf- (Negativ – Technik) oder abgetragen wird (für einen Positiv – Effekt).