Wenn kleine Kinder noch nicht selbst Rad fahren, ist es viel sicherer sie im Fahrradanhänger zu transportieren als auf dem Fahrrad selbst. Das Fahrverhalten des Zweirades bleibt stabil und das Kind bzw. die Kinder können nicht aus dem Anhänger fallen. Da die Auswahl an unterschiedlichen Modellen sehr umfassend ist, sind hier einige wichtige Tipps zusammengefasst.

Die Straßentauglichkeit…

steht an erster Stelle, denn die StVO gibt eine bestimmte Ausstattung mit Reflektoren vor. So benötigt jeder Kinderanhänger zwei rote Rückstrahler und – ab 80 cm Breite – eine rote Rückleuchte, an jeder Seite einen gelben Reflektor und bei den Modellen ab 80 cm Breite auch nach vorn hin eine weiße Leuchte.
Anhänger, deren Gewicht über 15 kg hinausgeht, eignen sich allenfalls für sehr glatte Straßenbeläge, da dieses Gewicht bei Unebenheiten eine unkontrollierbare Eigendynamik entwickeln kann. Auch die Verarbeitung sollte kritisch überprüft werden: Macht der Anhänger in allen Bereichen einen stabilen, tragfähigen Eindruck und weist die Plane keine Spalten auf, durch die Regen eindringen würde?
Wichtig ist außerdem, dass der Anhänger und das Fahrrad perfekt zusammenpassen. Es gibt unterschiedliche Deichselarten und -höhen – hier ist es gut, wenn genau hingeschaut wird, ob sich alles gut handhaben lässt. Ein zuverlässiges Gütesiegel wie “TÜV-geprüft” sollte am Anhänger ebenfalls nicht fehlen.

Weitere Details, die eine Rolle spielen

Von Bedeutung ist die Frage, ob im Anhänger ein oder zwei Kinder sitzen werden – es gibt Modelle für beide Varianten. Die Sitze sollten bequem sein und Stöße gut abfedern. Ferner gibt es Anhänger mit und ohne Federung – gefederte Modelle bieten gerade auf unebenen Wegen mehr Komfort und gewährleisten, dass die Kinder gern mitfahren. Hier sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Generell lässt sich sagen, dass ein guter, verlässlicher Anhänger nicht unter 400 Euro kosten wird – für diesen Preis erfüllt er seinen Zweck aber auch optimal.