Wellenreiten ist ein Sport, der zwar nicht einfach zu erlernen ist, aber wenn man ihn einmal beherrscht, unglaublich viel Freude auf dem Wasser bereitet. Wer richtig Surfen lernen will, um herauszufinden, wie man sich am besten auf dem Brett hält und welche Welle die richtige ist, der sollte auf jeden Fall einen professionellen Surfkurs besuchen.
Doch was braucht man dafür? Welche Art von Kurs ist die beste? Und vor allem: Wo kann man Surfen lernen?

Richtige Ausrüstung – das A und O beim Surfen

Das A und O beim Surfen Lernen ist und bleibt natürlich die Ausrüstung; sowohl was das Material angeht als auch das psychische “Rüstzeug”. Man benötigt ein Surfbrett, einen Neoprenanzug, eine Leash, Ausdauer und vor allem Geduld, denn nur Übung macht sprichwörtlich den Meister!

Für Anfänger eignet sich als Brett am besten das Mini Malibu oder das Funshape. Man sollte außerdem darauf achten, dass das Surfbrett die passende Größe (Körpergröße + 45cm) hat und an das Gewicht des Surfers angepasst ist.

Der Neoprenanzug ist sehr wichtig, denn er dient nicht nur dazu vor Kälte zu schützen, sondern auch dem Auftrieb, ähnlich wie bei einer Schwimmweste.

Wer keinen Neoprenanzug besitzt oder keinen kaufen möchte, der kann sich alternativ z.B. eine Haube, eine Boardshort, eine Lycra oder Füßlinge zulegen.

Die Leash ist ein Gurt, der mit der einen Seite am Ende des Surfbretts (Tail) befestigt und an der anderen am hinteren Fuß des Surfers befestigt wird. Er ist sozusagen die Verbindung zwischen Mensch und Brett und bietet zusammen mit dem Neoprenanzug eine gewisse Sicherheit, da der Surfer nicht mehr so leicht vom Brett fallen kann und falls dies doch passiert, wird er nicht vom Brett getrennt und dank der Auftrieb Funktion des Neoprenanzugs vor dem Ertrinken bewahrt. Bei falschem Umgang mit dem Gurt kann es jedoch auch gefährlich werden.

Surfen lernen durch Surfcamp oder Surfkurs

Hat man die passende Surf-Ausrüstung zusammen, kann es auch schon losgehen: Dies funktioniert am besten, indem der zukünftige Wellenreiter einen Surfkurs oder ein Surfcamp im Urlaub besucht. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Ländern – von Frankreich über Spanien bis hin zu den Kanaren – und sind oft, je nach Saison und Ort, schon für unter 100 Euro pro Woche zu haben.

Die Organisierung und Buchung erfolgt zum Beispiel über das seit 1993 bestehende, auf Surfen spezialisierte Unternehmen “Wavetours”, das sowohl Kurse für Anfänger als auch für Fortgeschrittene Wellenreiter anbietet. Es leitet selber Surfkurse, organisiert aber vielmehr Reisen zu den bekanntesten Surfresorts weltweit und bietet ein umfangreiches Angebot für jede Altersklasse bzw. Personengruppe, z.B. speziell für Jugendliche oder Familien.
Wen jetzt die Lust aufs Surfen gepackt hat, dem steht mit diesem Wissen nichts mehr im Wege!

Bildquelle: ASP/Hayden-Smith