Romantische Zutaten verleihen Plätzchen ihren unnachahmlichen Duft. Wir haben die besten Tipps für die Verwendung von Gewürzen für Ihre Weihnachtsbäckerei….

Für alle Gewürze gilt: Gemahlen verlieren sie durch Lagern schnell an Aroma, deshalb sollte man sie erst kurz vor der Verwendung im Mörser oder in einer Gewürzmühle frisch zerkleinern.
• Anis – für ein leichtes Aroma reicht es schon aus, beim Backen einige Samen mit auf das Backblech zu geben. Im Teig sparsam verwenden.
• Ingwer – kandiert eignet er sich gut zum Verzieren. Zitronenplätzchen, Lebkuchen sowie Früchtekuchen und natürlich Ingwerplätzchen sind sein Einsatzgebiet.
• Kardamom – würzt mit seinem süß – scharfen, etwas nach Ingwer schmeckenden Aroma als Pulver Stollen sowie Gewürz- und Lebkuchen. Grüne Kapseln eignen sich am besten.
• Muskatblüte und Muskatnuss – ihr mildes – scharfes Aroma passt zu Gewürz-, Früchte- und Lebkuchen. Muskatblüte am besten mit Zucker im Mörser zerreiben.
• Nelken – fein gemahlen harmonieren sie in sehr kleinen Mengen klasse zu Gewürz- oder Rotweinkuchen.
• Orangeat/Zitronat – wenn möglich, am Stück kaufen und selbst zerkleinern. Wer zwar den Geschmack, aber nicht die Konsistenz mag, kann es fein reiben und dann unter den Teig mischen.
• Pfeffer – schwarzer Pfeffer ist aromatischer als weißer. Zum Backen (z.B. für Lebkuchen oder Pfeffernüsse) nur frisch gemahlenen nehmen.
• Sternanis – die Würze steckt den Kapseln. Fein zerstoßen und dann zum Teig geben oder als Ganzes in Kompottfüllungen (für Plätzchen) oder Wein (für Rotweinkuchen) mitkochen.
• Vanilleschote – die Schote aufritzen, das Mark mit einem Messer herausschneiden, nach Belieben für Vanillekipferl verwenden. Die Schote fein zerstoßen und für Gewürz- oder Lebkuchen verwenden.
• Wacholderbeeren – wie Nelken verwenden. Für Rotweinkuchen mit dem Wein kochen und wieder herausnehmen.
• Zimt – ist in fast allen weihnachtlichen Gewürzmischungen enthalten. Ceylon – Zimt ist der beste, und je heller er ist, desto höher die Qualität.