Nudeln kann man in vielen Formen und Farben, mit und ohne Füllung, getrocknet oder frisch aus dem Kühlregal kaufen – sie lassen sich aber auch bestens selber machen. Mit den folgenden Tipps gelingen sie bestimmt:

Am Anfang ist der Nudelteig
Dieses Rezept ist ideal für gefüllte Nudeln, zum Beispiel für Ravioli: 300g Mehl, 1 Prise Salz, 3 Eier und 2 EL Öl zu einem glatten Teig verkneten. Ist der Teig zu fest, Wasser einarbeiten, ist er zu weich, etwas Mehl. Teig zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt circa zwei Stunden ruhen lassen.

Mit Gewürzen und Gemüse färben
Für farbige Nudeln: Tomatenmark (rot), pürierten Spinat oder Kräuter (grün), Safranpulver oder Curry (gelb) zuerst mit dem Ei, dann mit übrigen Zutaten mischen.
Zum Füllen eignet sich kräftig gewürzte Fleisch oder Fischfarce, Frischkäse, Mozzarella oder Pilze. Auch gegartes Gemüse und Kartoffeln als Püree machen sich gut zum Füllen.
Teig portionsweise (am besten mit einer Nudelmaschine) zu einer 1mm dicken Nudelplatte ausrollen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen.

Und so werden die Nudeln gefüllt
Hälfte der Nudelplatte mit Eiweiß bestreichen. Mit etwas Abstand die Füllung in kleinen Häufchen darauf verteilen. Die andere Hälfte der Teigplatte darüber klappen und um die Füllung herum andrücken.
Die Ravioli ausstechen oder mit einem Teigrad in die gewünschte Form schneiden.
Dann circa drei Minuten in kochendem Salzwasser bissfest garen, herausnehmen und mit wenig Soße oder nur in Butter geschwenkt servieren.