Immer mehr Menschen haben im modernen Berufs- und Alltagsleben das Gefühl, überfordert oder ausgebrannt zu sein. Dass jeder ab und zu an seine Grenzen kommt und Erholung benötigt, ist nichts Neues. Doch wem es selbst im Urlaub nicht gelingt, abzuschalten, wer aus den Ferien zurück kommt und noch größeren Druck empfindet als zu Urlaubsbeginn, der könnte akut burnout-gefährdet sein. Doch nicht nur bei sich selbst, auch bei Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen sollte man auf Anzeichen des Ausgebranntseins achten, um schnellstmöglich etwas gegen diesen Zustand unternehmen zu können.

Die wichtigsten Anzeichen eines Burnout

Ein drohender oder bereits in Entwicklung befindlicher Burnout lässt sich an verschiedenen Anzeichen feststellen. Wer beispielsweise verstärkt lustlos wirkt – oder gar gereizt und übellaunig ist – sich dabei gleichzeitig matt und erschöpft fühlt und sichtbar das Interesse an seiner Tätigkeit verloren hat, könnte an beginnendem Burnout leiden. Symptomatisch ist auch das Zurückziehen der Betroffenen von Freunden, Bekannten und Kollegen. Auch Schlafstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, anhaltende Motivationslosigkeit, Versagensängste und das Gefühl permanenter Überforderung sind Anzeichen für das Ausgebranntsein. Wenn dazu noch Hoffnungslosigkeit und Stimmungsschwankungen und körperliche Symptome wie Magenschmerzen, Kreislaufprobleme, Rückenbeschwerden, Kopfweh oder gar Hörsturz hinzu kommen, besteht Handlungsbedarf. Denn bei einem Burnout besteht die Gefahr, dass dieser sich zu einer Depression entwickelt.

Der Umgang mit Burnout-Symptomen

Da es Burnout-Betroffenen oft schwer fällt, sich anderen anzuvertrauen, ist ein sensibler Umgang mit dem Thema gefragt. Beim Verdacht auf Burnout sollte man jedoch dennoch auf den Betroffenen zugehen und auch bei anfänglicher Zurückweisung immer wieder versuchen, Gespräche in Gang zu bringen und denjenigen dazu zu bewegen, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch das bewusste Entgegenwirken gegen typische Burnout-Symptome wie Versagensängste und Überforderungsgefühle kann helfen: Es gilt, dem Betroffenen seine Fähigkeiten und Erfolge bewusst vor Augen zu führen. Orientierung, wie Symptome zu bewerten sind und was sich dagegen unternehmen lässt, findet sich auch auf Portalen im Web wie http://www.gesundheitsaspekte.de/.