Cyberkriminelle, aber auch Geheimdienste haben in den letzten Jahren verstärkt private und kommerzielle Rechner bespitzelt. Durch die aktuelle NSA-Affäre hat dieses Thema eine ungeahnte Brisanz erhalten. Jeder stellt sich jetzt die Frage, wie man seinen PC und seine Daten optimal schützen kann.

Folgende Maßnahmen sind hilfreich

  • System, Firewalls und die Virenschutzsoftware sollten immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Hier kann man zum Beispiel auf Software wie „Secunias IPS“ zurückgreifen, die für regelmäßige Updates sorgt. Auch PDF, Flash und Java sollten regelmäßig aktualisiert werden. Wer Java nicht benötigt, der sollte es am besten deaktivieren oder in der Systemsteuerung die Funktion für automatische Updates aktivieren.
  • Ein weiteres Risiko sind die Passwörter. Diese sollten niemals auf dem Rechner gespeichert werden. Außerdem sollte nicht ein Passwort für alle Anwendungen verwendet werden, um so das Risiko einer kompletten Ausspähung zu minimieren.
  • Besondere Vorsicht ist beim Onlinebanking geboten. Hier sollte immer darauf geachtet werden, dass die Internetseiten der Bank korrekt und verschlüsselt sind. Dies erkennt man am Kürzel https am Beginn der Internetadresse. Außerdem gelten hier bei den Passwörtern besondere Vorsichtsmaßregeln. Auch bei den TAN-Nummern sollte man besonders aufpassen. Diese dürfen niemals auf dem Rechner oder dem Handy gespeichert werden. Am besten sollten TANs in Papierform oder Lesegeräte der Bank genutzt werden.
  • Auch USB-Sticks sind eine potentielle Gefahrenquelle. Sie sollten nie in andere Hände geraten und nach jeder derartigen Verwendung auf Schadsoftware hin überprüft werden.
  • Besondere Gefahren drohen bei der Nutzung von Smartphones und anderen mobilen Geräten. Auch hier ist gerade beim Betriebssystem Android ein moderner Virenschutz unabdingbar. Außerdem gibt es auch spezielle Dienste, mit deren Hilfe man die Daten von Smartphones und anderen mobilen Geräten löschen kann, wenn man die Geräte verloren hat.
  • Auch bei Facebook und anderen sozialen Medien sollte man nicht unnötig Daten preisgeben.

Weitere wertvolle Tipps zum Datenschutz gibt es bei online-betrugsschutz.de, aber auch beim BKA und beim Verfassungsschutz.

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