Funierlöcher in der Schrankwand, eine Delle im Dielenboden – kleine Helfer und ein paar Tricks erhalten Wert und Ausstrahlung Ihrer Möbel.

Der Flur ist zu eng, das neue Sofa zu groß, die Spediteure in Eile – nun ärgern Sie sich schwarz über die tiefe Macke im Garderobenmöbel und die Schramme im Parket! Nützt nichts, am besten gleich im Baumarkt nach einem hilfreichen Duo fragen:

Kit oder Füller- zwei für alle Fälle
Holz- Wachskitt und Holz- Füller. Sind die Kratzer für den Kitt zu tief, hilft der Füller als Experte für heftigere Fälle. Die Profis gut verschlossen aufbewahren – sie bessern auch unauffällig Nagellöcher oder Furnierrisse aus.
Da Sie gerade dabei sind: Sollte der kleine Tabletttisch aus Rohholz nicht schon längst etwas Farbe bekommen Ein Fall für Beize. Die gibt es in verschiedenen Holznuancen. Der Effekt: die Maserung scheint auch nach dem Anstrich noch durch, so bleibt der typische Holzcharakter erhalten. Zum Auftragen der Beize einen breiten, flachen Borstenpinsel verwenden, gestrichen wird in Richtung der Maserung – so verteilen sich die Pigmente gut.
Lust auf Experimentieren? Wer es ganz natürlich mag, verwendet zum Beizen schwarzen Tee oder Rote- Beete- Saft. Den Effekt auf jeden Fall vorher auf einem Stück Rohholz oder der Unterseite des Möbels testen.

Lasur oder Beize – eine Frage der Zeit
Wer das Holz nun noch vor Schmutz- und Nässespuren schützen möchte, kann das je nach Geschmack mit Lack, Öl oder Wachs tun.
Sie möchten Schönheit und Schutz in einem Arbeitsgang aufbringen? Dann greifen Sie statt zur Beize am besten zur Lasur- sie liefert nicht nur die Farbpigmente, sondern auch gleich die Schutzschicht.