Generell gilt: Eine regelmäßige Reinigung verhindert hartnäckige Schmutz, geht deshalb schneller, und auf den Einsatz aggressiver Reinigungsmittel kann verzichtet werden.
Am besten vom Sauberen zum Schmutzigen putzen. Also von oben nach unten. Schmutz, der herunterfällt, wird dann am Schluss aufgenommen.

Das wird benötigt
Für ein glänzendes Bad brauchen Sie nur wenig: zwei große, saubere Putztücher. Am besten ein Mikrofasertuch und ein fusselfreies Tuch zum Nachwischen. Bei weichem Wasser reicht dazu ein Allzweckreiniger, in Regionen mit hartem Wasser (Härtegrad 3-4) ist saurer Zitrusreiniger besser. Gegen Kalk hilft prima normaler Haushaltsesessig. Statt Scheuerpulver sollten Sie Scheuermilch verwenden. So werden die Oberflächen geschont.

Der optimale Start für den Badputz
Los geht es mit dem Waschbecken. Das Mikrofasertuch mit dem Wischwasser anfeuchten und das Waschbecken von innen und außen abreiben. Extra Tipp: Wer Seifenstücke verwendet, sollte Seifenreste vorher mit klarem Wasser entfernen: Seife und saure Reiniger vertragen sich nicht – es schmiert.
Die Armaturen sind schnell von Kalkflecken übersät. Hier lohnt es sich, sie in kürzeren Abständen abzureiben, um Kalkkrusten vorzubeugen. Sind bereits hartnäckige Beläge entstanden, kann man diese aufweichen. Dazu ein Tuch mit Essig tränken und die Stellen damit über Nacht umwickeln.

Autolackpolitur für die Duschwände
Wer nach dem Duschen die Wasserflecke mit einem Abzieher entfernt, spart später Zeit beim Putzen. Sind Duschwände trüb geworden, diese mit Zitrusreiniger oder etwas Essig abreiben. Extra Tipp: diese Flächen mit Autolackpolitur abreiben. Dann perlt das Wasser besser ab, und Kalkflecke können sich erst gar nicht bilden.
Bei Fliesen keine stark sauren Reiniger verwenden – die Fugen sind zu säureempfindlich. Diese kann man prima mit einer Zahnbürste abschrubben. Bei Duschwänden sollten die Aluprofile nur mit klarem Wasser gereinigt werden. Sie verlieren sonst ihren Oberflächenschutz.