Ein schmerzender Rücken deutet in den meisten Fällen darauf hin, dass man im Alltag zu wenig Aufmerksamkeit seinem Rücken und der körperlichen Betätigung widmet. Der Rücken ist das Rückgrat für den ganzen Körper, auf der Wirbelsäule lastet das ganze Gewicht des Körpers. Nur durch entsprechenden Lebensstil ist man in der Lage, sich über lange Jahre an dem gesunden und schmerzfreien Rücken zu erfreuen.

Bewegung für einen gesunden Rücken

Die meisten Menschen, die über einen schmerzenden Rücken klagen, haben in ihrem Leben wenig Bewegung und meist eine sitzende Tätigkeit im Job. Dadurch wird die Wirbelsäule nur einseitig belastet, was zu gefährlichen Dysbalancen und unumkehrbaren Veränderungen in der Wirbelsäule führen kann. Die äußern sich in der Anfangsphase durch z.B. schmerzhafte Verspannungen. Um dem Zustand entgegen zu wirken, sollte man in der Freizeit regelmäßig Sport treiben. Besonders gut sind dafür Sportarten wie Walking, Skilanglauf, leichtes Jogging, Radfahren, Schwimmen (außer Brust) oder gezielt durchgeführtes Krafttraining geeignet. Diese Sportarten tun dem Rücken gut, weil die Übungen keine hohen Sprünge oder Drehungen beinhalten. Geeignete Sportgeräte helfen durch spezielle Übungen auch zu Hause für seinen Rücken zu sorgen. Beim Schwimmen profitiert man von dem Auftrieb des Wassers – das eigene Körpergewicht wird dabei um ein vielfaches gemindert, was für eine Entlastung der Wirbelsäule sorgt. Mittlerweile gibt es spezielle Kurse, die in Fitnessstudios angeboten werden, um einen starken Rücken zu bekommen. Empfehlenswert wäre hier beispielsweise Pilates, Wirbelsäulengymnastik oder Yoga, die allesamt von erfahrenen Trainern durchgeführt werden sollten. Beim Pilates werden kombinierte Kraft- und Atemtechnikübungen durchgeführt, die die Wirbelsäule trainieren. Wirbelsäule- oder Rückengymnastik stabilisiert die Wirbelsäule und löst eventuell vorhandenen Verspannungen auf. Heutzutage leiden schon Kinder aufgrund der fehlerhaften Körperhaltung in der Schule an Rückenverspannungen und Wirbelsäulen-Erkrankungen. Eine Abhilfe können Kindersportgeräte schaffen, mit denen sich die Kinder unter Aufsicht von Erwachsenen fit halten sollen.

Fit im Büroalltag

Von niemandem wird verlangt, dass er in seinem Bürostuhl kerzengrade sitzt. Ganz im Gegenteil: Je mehr Dynamik man beim Sitzen hervorbringt, desto besser ist es für die Wirbelsäule. Deswegen sollte man seine Sitzhaltung während der Arbeit so oft wie möglich verändern, damit die Muskeln und die Bandscheiben nicht einseitig belastet werden. Dabei sollte man vor allem auf die richtige, dem Körperbau entsprechende, Platzanordnung von Tisch, Stuhl, Tastatur und Bildschirm achten. Derjenige, der bei der Arbeit oft nach rechts oder links blicken muss, wird künftig mit Muskelverspannungen zu kämpfen haben. Gewisse Vorsicht ist auch beim Lastentragen zu empfehlen: Die schweren Lasten sollten immer aus der Hocke gehoben werden. Dabei sollte man einen möglichst geraden Rücken achten.