Wein ist nicht nur ein gut schmeckendes, alkoholisches Getränk, sondern gilt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen auch als Giftfänger und kann so Bestandteil einer gesunden Ernährung sein.

Eigentlich gehört zu jedem guten Essen auch ein guter Schluck Wein. Dabei ist es vielen bisher unbekannt, dass Wein auch eine gesundheitliche Wirkung hat. Wein enthält sogenannte Polyphenole. Diese haben eine gesundheitliche Wirkung auf das Zahnfleisch oder auch die Knochen.

Mittlerweile ist jedoch nach Tests ebenfalls bekannt, dass Wein einen Wirkstoff enthält, der bestimmte Fettsäuren, die schwere Herzerkrankungen verursachen können, neutralisieren bzw. komplett abbauen kann. Man kann den Wein also auch gut als Giftfänger bezeichnen.

Bei dem Test wurde ein Gericht in drei Varianten durch Testpersonen verzehrt. Dabei waren 2 Gerichte mit Wein serviert worden. Grundrezept war immer das Gleiche. Bei beiden Rezepten in Verbindung mit Wein wurde keine Erhöhung des Anteils an den Fettsäuren im Urin entdeckt. Bei dem einen Rezept ohne Wein waren die Werte hingegen um circa das 5-fache erhöht.
Das Wein seine gesundheitliche Wirkung tut war schon lange bekannt. Das er aber einen so starken Einfluss auf das Vorhandensein bestimmter Fettsäuren haben kann, war bisher unbekannt. Also kann man Wein durchaus als Bestandteil gesunder Ernährung bezeichnen.

Wein sollte seinen Gästen zu jedem guten Gericht angeboten werden. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass Wein nur in Maßen und nicht in Massen konsumiert wird. Zahlreiche Weinsorten machen es dem Laien jedoch schwer, welcher Wein nun zu welchem Geschmack passt. Als Grundregel kann man jedoch sagen, dass ein halbtrockener oder trockener Wein eher zu einer deftigen Hauptspeise passt. Ein milder, lieblicher Wein ist hingegen eher etwas für den lauen Abend oder zu einer süßen Nachspeise.