Wann ist die private Rente fällig und kann man dann auch Überschussbeteiligungen erhalten?

Die Versicherung wird je nach Anbieter im Regelfall zwischen 60 und 65 ausbezahlt und ist dann ein lebenslanges monatliches Einkommen. Im Falle einer Invalidität beginnen die Zahlungen umgehend, so dass man ein zusätzliches Einkommen hat um nicht zu verarmen. Teilinvalidität kann geringere monatliche Zahlungen zur Folge haben, die sich von Versicherung zu Versicherung unterscheiden oder auch wegfallen können, je nach Regelung der Versicherung. Außerdem wird die private Rente im Falle des Todes vor Ende der Laufzeit auch vererbt, so dass es dann zu Zahlungen an die Erben kommt. Diese Form der Auszahlung stellt eine Überschussbeteiligung dar, da es gar nicht zu einer Leistung an den eigentlich Versicherten gekommen ist und insofern kann man diese auch erhalten, allerdings nicht bei allen privaten Rentenversicherungen, da einige diese Leistung nicht beinhalten. Die genauen Bedingungen erfährt man im Zweifelsfall bei der Versicherung direkt. Sollte man sich vor Abschluss einer Versicherung über diesen Punkt informieren wollen empfiehlt es sich durchaus auch direkt nachzufragen und nichts dem Zufall zu überlassen, denn das die Rente vererbt werden kann stellt für die Hinterbliebenen einen hohen Schutz dar, besonders wenn man auch Kinder hat, und auf diesen sollte man nicht verzichten, wenn man die Möglichkeit dazu hat ihn zu erhalten. An der Höhe der Beiträge ändert sich durch diesen Inhalt in der Police entweder gar nichts oder nur so wenig, das es kaum ins Gewicht fällt, so dass man sich vor einem Abschluss durchaus Gedanken darüber machen sollte, ob man diese Möglichkeit möchte.