Wenn es stürmt und schneit, kann für die gefiederten Freunde die Futtersuche problematisch werden. Hier einige Tricks für alle, die ihnen helfen möchten

Einfach herrlich, sich die Nase am Fenster platt zu drücken und zu beobachten, wie die flinken Flieger sich auf Erdnüsse und Apfelstückchen, Sonnenblumensamen und Festknödel stürzen. Doch die wollen erst mal irgendwo untergebracht werden…Ein Vogelhaus muss her.
Wer Lust und Zeit hat, sägt die Teile einzeln zu. Alternative: Ein Bausatz samt Anleitung – das Sägen entfällt.
Ist alles zusammengebaut, stellt sich die Frage: aufhängen oder an der Terrasse aufstellen? Für das Aufhängen – abgestimmt auf Gewicht und Größe des Häuschens – einen Schraubhaken in die Dachmitte drehen. Soll das Haus aufgestellt werden, benötigt man entweder einen fertigen Vogelhausständer und schraubt das Häuschen darauf fest, oder man bohrt mit dem Forstnerbohrer ein Loch im Durchmesser eines Besenstiels in die Bodenmitte des Hauses, steckt einen Stiel ein, leimt oder/und schraubt ihn an und schlägt ihn ins Erdreich.

Umweltfreundlich und wetterbeständig
Wer keine Lust zum Werkeln mit Hammer und Nagel hat, aber gern mit Pinsel und Farbe arbeitet, kann sich ein Fertigmodell aus unbehandeltem Holz bestellen. Auch das lässt sich wie oben beschrieben zum Standmodell ausbauen.
Wichtig für das Bemalen: Die Farben sollten ebenso sie das Lackfinish oder die Lasur umweltfreundlich und wetterbeständig sein, damit Piepmätze und Mensch lange daran Freude haben.

1. Herbeigeflogen
Bildschöner Blickfang mit Nutz- und Unterhaltungswert. Damit verschiedene Vogelarten profitieren, sollte nicht nur artgerechtes Futter auf der Plattform ausgestreut werden, sondern auch für Vögel, die nicht landen müssen, Meisenringe und aufgefädelte Erdnüsse aufgehängt werden. Ganz wichtig: die Futterstelle regelmäßig säubern.

2. Leichter Schnellimbiss
Wer Amsel, Fink und Meise mal einen Apfel oder einen Fettknödel auf die kultivierte Art anbieten möchte, baut im Handumdrehen die schmucke, überdachte Futterstelle: hierfür – wie in der unteren Skizze vermaßt angegeben – Holzleisten zusägen. Mittelteil für den Draht zu den Seiten des Lochs durchbohren. Kanten mit Schleifpapier glätten. „Dachlatten“ und Anflugbrett gemäß Zeichnung anleimen oder anschrauben. Nach Gusto bemalen, mit wetterfestem Lack versiegeln. Die Leckereien auf Draht spießen und ins Loch einhängen.

3. Frost – Schutz, bitte

Fertigmodelle aus unbehandeltem Holz sollte man vor dem Aufstellen oder –hängen gegen Frost und Nässe schützen: das bunt bemalte oder naturbelassene Häuschen gründlich mit Dauerschutzlasur bepinseln.