Feines Haar: Es ist nur halb so dick wie ein Durchschnittshaar, seidenweich, doch leider oft ohne Volumen. Jeden Tag waschen muss nicht sein, denn auch milde Shampoos laugen feines Haar aus. Es reicht völlig, zwischendurch mit klarem Wasser oder mit Wasser verdünntes Shampoo lediglich im Haaransatz zu verteilen.

Sprödes Haar: Durch Krankheit oder Stress wird das Haar struppig und glanzlos. Auch kratzige Bürsten, heiße Föhnhitze oder ständiges Mützetragen beschädigen die Schuppenschicht. Hier helfen Kuren und Spülungen. Reparaturwirkstoffe wie Sheabutter oder Kokosöl machen es wieder schön glatt. Ein Esslöffel Essig im letzten Spülwasser bringt Glanz.

Fettiges Haar: Wenn die Talgdrüsen zu viel Fett produzieren, hängt das Haar bald nach der Wäsche wieder strähnig und ölig herunter. Shampoos gegen fettiges Haar enthalten vor allem eines: weniger rückfettende Substanzen. Auch natürliche Waschsubstanzen wie zum Beispiel: Rosmarin verengen die Poren und drosseln so den Talgfluss.

Schuppen: Sie sind nichts anderes als abgestorben Zellen der Kopfhaut. Ist diese zu trocken, sammeln sich größere Mengen Schuppen an. Deshalb wirken Shampoos dagegen weniger auf das Haar als auf die Kopfhaut. Chemische Inhaltsstoffe wie Octopirox, aber auch natürlcher Weidenrindenextrakt beruhigen die Kopfhaut und verringern Juckreiz.

Koloriertes Haar

Färben greift das Haar an. In den meisten Kolorationen stecken Stoffe wie Ammoniak oder Wasserstoffperoxid, die kleine Löcher in die Schuppenschicht bohren. Farbschutzshampoos dichten mit Silikon poröse Stellen ab, damit die eingeschleusten Farbpartikel im Haarinneren bleiben und die Mähne nicht weiter austrocknet.