Ganz wichtig sehr tiefe Temperaturen
Bei minus 18 Grad und kälter verläuft der Gefriervorgang am optimalsten. Aroma- und Nährstoffe bleiben dann weitgehend erhalten. Rohe Lebensmittel können so bis zu 12 Monate gelagert werden, bereits zubereitete Speisen immerhin noch bis zu 3 Monate.

Obst und Gemüse vorgefrieren
Frisches Beerenobst und einzelne Gemüsestücke (zum Beispiel: Rosenkohl)zuerst auf ein Blech einzeln vorgefrieren. Dadurch klebt beim Einfrieren nichts zusammen. Gemüse sollte vor dem Einfrieren blanchiert werden.

Fisch
Forelle & Co sollten nur in absolut frischem Zustand in Gefrierfach wandern, also spätestens 24 Stunden nach dem Kauf.

Fleisch am besten in Scheiben
Die Stücke sollten nicht schwerer als 3 Kilo sein (Geflügelstücke können auch 4 Kilo wiegen). Praktisch: Wenn Sie Scheiben einfrieren, legen Sie vorher ein Stück Frischhaltefolie dazwischen. Dann frieren sie nicht zusammen und können einzeln entnommen werden.

Eier nur ohne Schale
Eier dürfen nur roh und ohne Schale ins Eis. Trennen oder verquirlen Sie Eigelb und Eiweiß.

Küchenkräuter klein hacken
Petersilie, Basilikum sowie andre Küchenkräuter nach dem waschen klein hacken und mit wenig Wasser in Eiswürfelbehälter einfrieren.

Extra Tipps:
- Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, ganze Tomaten, Rettiche, Blattsalate, rohe Kartoffeln, grüner Pfeffer, Nelken und Peperoni sollten Sie nicht einfrieren.
- Die Lebensmittel sollten beim Auftauen nicht auf dem Küchentisch stehen, sondern im Kühlschrank. Austretende Flüssigkeiten immer sofort abgießen und die Sachen innerhalb von 24 Stunden zubereiten.
- Gemüse können Sie gefroren zum Kochen verwenden. Hackfleischbällchen tauen schneller auf, wenn sie vor dem Einfrieren platt gedrückt werden. Süßrahmbutter hält sich gefroren länger als Sauerrahmbutter.