Ein Problem, vor dem vor allem viele Neulinge stehen, die noch nie zuvor eine eigene kommerzielle Webseite im Internet hatten, ist: Wieso generiere ich nicht höhere Besucherzahlen? Und was kann ich tun, um dies zu ändern? Die Antwort darauf ist ganz einfach: Die eigenen Texte besser anpassen mit Search Engine Optimization (SEO), was auf Deutsch nichts anderes bedeutet, als Suchmaschinenoptimierung.

Was bringt SEO?

Mal angenommen, ein neuer Online-Shop für Kleidung wurde eröffnet, der jedoch nicht mit SEO arbeitet. Nun sucht ein Kunde bei irgendeiner Suchmaschine mit den Keywords „Kleidung“ und „Shop“ nach einem Online-Shop. Man muss nicht erst groß Studien durchführen, um feststellen zu können, dass die ersten drei Treffer der Suchmaschine die Aufmerksamkeit des Kunden erregen, wohingegen andere Shops, die erst später folgen, oftmals gar nicht erst gesehen werden. Und genau deshalb sind gute Suchmaschinenoptimierer unerlässlich: Sie helfen dabei, gesehen zu werden. Sie generieren Traffic und damit auch einen erhöhten Gewinn – und das auf Dauer. Doch SEO ist nicht schnell durchgeführt und benötigt einen großen Zeitaufwand, zumindest wenn man sich erst neu einarbeitet. Auch darf man nicht vergessen, dass es sich bei Suchmaschinenoptimierung um einen längerfristigen Aspekt handelt, denn es werden nicht auf einmal über Nacht ganze Ströme an Neukunden angeschwemmt. Doch nach und nach können Neukunden geworben werden.

Dabei darf man niemals vergessen, dass sämtliche Suchmaschinen ihren Suchalgorithmus geheim halten, um Betreibern von Webseiten keine Möglichkeit der Manipulation zu bieten. Also ist fast alles, was heutzutage mit SEO angestellt wird, nur auf Grund von unzähligen Tests und Wissensweitergabe bekannt. Das ist zwar durchaus schon eine ganze Menge, doch muss man ebenfalls in Betracht ziehen, dass sich die Algorithmen immer wieder ändern: Allein Google unterzieht sein System jährlich 300 und mehr Verbesserungen, an die sich SEO-Spezialisten immer wieder anpassen müssen. Wer sich also nicht mit SEO auskennt und auch nicht die Zeit oder Muße findet, sich in dieses Thema einzuarbeiten, der sollte sich lieber gleich an solch einen Spezialisten wenden, denn mittlerweile erfordert Suchmaschinenoptimierung ein umfassendes Fachwissen.

SEO richtig anwenden

Um sich näher mit Suchmaschinenoptimierung zu befassen, sollte man zunächst verstehen, dass es zwei Bereiche gibt: On-Page- und Off-Page-Optimierung. Ersteres bezieht sich dabei auf all die Möglichkeiten und Faktoren, die sich auf der Webseite selbst finden lassen. So zum Beispiel der URL-Aufbau, korrektes HTML, interne Linkstrukturen und natürlich die Schlüsselwörter, die in den eingesetzten Texten vorkommen. Dabei lässt sich auch sofort ein Umschwung feststellen, denn früher war es üblich, Schlüsselwörter möglichst häufig zu benutzen. Wollte man also seinem Shop ein besseres Ranking in den Suchmaschinen verpassen, hat man zum Beispiel ganz oft „Shop für Kleidung“ benutzt, selbst wenn es den Lesefluss enorm gestört hat. Heutzutage erkennen clevere Suchmaschinen dies und ahnden es mit einer schlechteren Platzierung in der Liste. Gute SEO-Optimierer hingegen wissen, wie man einen optimalen SEO Text erstellt. Ein qualitativ gut geschriebener Text, der viele Synonyme einbaut, wird deshalb als „besser“ erkannt und kann eine bessere Platzierung erreichen und somit mehr Traffic generieren. Hierzu ist auch das Thema WDF IDF sehr interessant.

Die bereits erwähnte Off-Page-Optimierung beschäftigt sich mit den Aspekten, die von außen – sprich: von anderen Seiten – auf die eigene Webseite einwirken. Denn Suchmaschinen gehen heutzutage davon aus, dass eine Webseite umso wichtiger für die Kunden ist, je öfter sie verlinkt wurde. Wenn Kleidungsshop A also hundertmal auf anderen Seiten erwähnt wird, und Shop B tausendmal, wird Shop B auch im Ranking vor A landen und öfter angeklickt werden. Deshalb ist Werbung, die auf die eigene Seite führt, immer ein enormer Garant für Traffic und gesteigerten Umsatz.