Jedes Jahr das Gleiche, die Heizkostenabrechnung ist für viele erst einmal ein großer Schock. Denn etwa die Hälfte des Energieverbrauchs im Haushalt entfällt allein auf die Heizung.

Achte Sie auf die richtige Raumtemperatur
Viele Räume sind oft wärmer als nötig. Dabei sparen bereits 2 Grad weniger 15 Prozent Energie: das entspricht 150 Euro im Jahr. Kontrollieren Sie die Temperatur mit einem Thermometer. Experten empfehlen: Schlafzimmer 17 bis 17 Grad, Kinderzimmer 20 Grad, bad 22 Grad, Küche 18 Grad.

Genügend Platz lassen
Achten Sie darauf, dass keine Möbel die Heizkörper verdecken. Sonst kann sich die Wärme im Raum nicht optimal entfalten. Das gilt auch für nasse Wäsche, die auf der Heizung trocknet.

Die Außenwände richtig dämmen
Sie haben kalte Außenwände? Dämmfolie aus dem Fachhandel schafft Abhilfe. Hinter die Heizung geklebt, bleibt die Wärme im Zimmer. Oder Sie basteln eine preiswerte Alternative: Kleben Sie Alufolie mit der glänzenden Seite nach außen hinter die Heizung. Sie reflektiert die Wärme in den Rum hinein.

Vorhänge zu
Bei Einbruch der Dunkelheit sollten Fensterläden, Jalousien und Gardinen sofort zugezogen werden, das hält die Kälte ab und spart bis zu zwölf Prozent Energie.

Zug vermeiden
Alte Fenster sind oft zugig und lassen viel Kälte durch. Mit Schaumstoffstreifen aus dem Baumarkt kann man diese perfekt abdichten.

Richtig lüften
Experten haben errechnet, dass langes Lüften auf Kipp jährlich ca. 500 Liter Heizöl verschwendet. Grund die Heizung braucht danach zu viel Energie, um Wände und Raum wieder aufzuwärmen. Besser: kurzes Stoßlüften bei weit geöffneten Fenstern. Wichtig: Heizung dabei abstellen, sie schaltet sonst auf volle Leistung.