Frisches Stockbrot über dem Feuer gebacken ist eine wahre Köstlichkeit. Das Problem aber ist, mal geht er nicht auf, mal ist er zu fest oder gar zu weich. Mit diesen Rezepten gelingt er kinderleicht.

Grundrezept: 20 g Hefe, 250ml lauwarme Milch, 500g Mehl, 60g Zucker, 1 Prise Salz, 60g Margarine oder Butter

Der Vorteig: Mehl in eine Schüssel sieben. Hefe zerbröckeln, mit etwas Zucker in der Milch auflösen und in die Mulde geben. Mit etwas Mehl bestäuben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen. Noch darf kein Fett oder Salz an die Hefe gelangen, sonst geht der Teig weniger oder überhaupt nicht auf.

Trockenhefe: Sie ist viel länger haltbar als frische, funktioniert aber genauso gut. Ein Päckchen (8g) entspricht einem halben Würfel Frischhefe. Man kann sie ohne Anrühren direkt zum Mehl geben.

Verkneten: übrige Zutaten zum Mehl geben. Alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes vermengen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Mit Trockenhefe wird er etwas fester, dann etwas Milch unterarbeiten und walken, bis er sich von der Schüssel löst.

Aufgehen lassen: den Teig zugedeckt an einem warmen Ort stellen. Ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er etwa das doppelte Volumen erreicht hat.

Weiterverarbeiten: anschließend den Teig erneut gründlich durchkneten. Das ist wichtig, weil dadurch die großen Luftblasen ausgetrieben werden. So wird das Stockbrot gleichmäßig und feinporig.

Nun den Teig zu langen, dünnen Rollen formen, um einen geeigneten Stock wickeln und über den offenen Feuer backen.
Je nach Geschmacksrichtung können dem Stockbrotteig zum Beispiel Schinkenwürfel, getrocknete Tomatenwürfel oder Rosinen zugegeben werden.