Schon immer war es ein Zeichen von Wohlstand, wenn man beispielsweise als Königshaus den Wald sein Eigen nennen konnte. Neben dem Grundbesitz und der Jagd dient der Wald vor allem der Lieferung von Holz. Holz zum Heizen, zur Herstellung von Möbeln oder auch von Papier – der Bedarf war immer schon hoch und steigt von Jahr zu Jahr, was sich selbstverständlich auch auf den Wert von Holz auswirkt.

Holz als wertbeständige Geldanlage

Aus diesem Grund gehört dieses Material des Waldes zusammen mit Immobilien, Grundstücken und diversen Sammlungen, die als Sachwerte unabhängig von der Inflation sind und daher eine schwankungsärmere Wertentwicklung aufweisen, zu den immer gefragteren Varianten der Geldanlage. Wer Holz als Geldanlage für sich nutzen möchte, kann aus verschiedenen Varianten wählen.

Direktanlagen mit Chancen und Risiken

So gibt es die Möglichkeit, direkt in Aktien von beispielsweise kanadischen oder finnischen Forstunternehmen zu investieren, um an deren Gewinnen zu profitieren. Hierbei herrscht allerdings immer das übliche Risiko von Direktanlagen, das im schlimmsten Fall bis zum Totalverlust führen kann. Zum Beispiel, wenn Schädlinge oder auch Stürme und Waldbrände zu einer Zerstörung des betroffenen Waldgebiets und somit der Einnahmequelle der Aktiengesellschaft führen. Ähnlich riskant ist die Direktanlage in Unternehmen, bei der man so gesehen bestimmte Bäume kauft, an deren Ertrag man beteiligt wird. Neben dem Risiko der Zerstörung der entsprechenden Bäume, ist man jahrelang an diese Anlage gebunden, weil man erst nach Verwertung des Baumes – meist erst nach Jahrzehnten – von dem Ertrag profitieren kann.

Fonds als attraktivste Anlage in Holz

Die sicherere Alternative ist wie bei anderen Branchen auch im Bereich des Holzes die Anlage in Fonds, bei der das Risiko durch verschiedene Anlageziele gestreut und somit reduziert wird, während die Renditemöglichkeiten dennoch sehr attraktiv sind. Zu unterscheiden ist bei diesen Investments zwischen geschlossenen und offenen Fonds. Die geschlossenen Fonds lassen nur eine bestimmte Anlegerzahl zu, wodurch die Gewinne auch unter weniger Anlegern verteilt werden. Gleichzeitig ist man bei geschlossenen Fonds aber über Jahre gebunden, ohne an sein Geld zu kommen. Vor dem Hintergrund können offene Fonds attraktiver sein, bei denen man jederzeit ein-, aber auch aussteigen kann, da diese frei an der Börse gehandelt werden.