Endlich Sommer! Die meisten achten erst jetzt wieder verstärkt auf ihre Ernährung, um sich für den Strand in Form zu bringen. Doch Blitzdiäten und Tablettenkuren sind ungesund – wer von Anfang an auf eine “sommergerechte” Ernährung achtet, bleibt fit.

Das Richtige trinken

Es ist allgemein bekannt, dass im Sommer mindestens 1.5-2 Liter täglich getrunken werden sollten. Doch nicht nur die Menge ist wichtig – Limonaden beispielsweise bringen nicht nur viele leere Kalorien, sondern regen den Durst aufgrund des Zuckergehaltes gleich wieder an. Wer kein Fan von Wasser ist, kann auf Fruchtschorlen oder ungesüßte Tees zurückgreifen. Alkohol belastet den Kreislauf an heißen Tagen besonders. Deshalb sollte erst am kühleren Abend angestoßen werden.

Leichte Kost

Die meisten verspüren im Sommer ganz automatisch den Appetit auf Salat und Gemüse. Leichte Kost ist einem fettigen Essen vorzuziehen; aufgrund der Hitze empfindet der Körper schwer Verdauliches als besondere Belastung. Trotzdem muss nicht gehungert werden: Eine große Portion Salat macht genauso satt wie ein Steak.

Generell sollten überwiegend Geflügel und Fisch statt Schweine- oder Rindfleisch verzehrt werden. Dazu viel Gemüse und Obst – fünf Mal am Tag eine Handvoll lautet die offizielle Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung. Am besten sind natürlich regionale Produkte, die meist weniger pestizidbelastet sind.

Gesundes Naschen

Der Sommer bietet zahlreiche kulinarische Verlockungen. Ob Grillen oder Eis – überall droht man verführt zu werden. Dabei muss darauf in einer gesunden Ernährung gar nicht verzichtet werden.
Wer öfter Fisch und Gemüse auf den Grill legt und zu knackigen Salaten serviert, wird keine Probleme haben, fit zu bleiben. Für Naschkatzen lohnt sich die Investition in eine Eismaschine. Mit Milch und frischen Früchten lässt sich leckeres und gesundes Eis ganz leicht selber machen. Erdbeeren, Himbeeren und Co. stillen den Hunger auf Süßes und können im Garten oder auf dem Balkon gezogen werden. Wer genau weiß, was auf dem Teller landet und vor allem, wo es herkommt, ernährt sich automatisch gesünder.

Aber bitte hygienisch

Die Hitze des Sommers führt oft dazu, dass Speisen schneller verderben. Daher alles gut kühlen und nicht nur als Schutz vor den Insekten abdecken. Bakterien haben es nämlich gerne warm und vermehren sich bei höheren Temperaturen sehr schnell. Salmonellen werden erst bei 70° Celsius abgetötet, weshalb im Sommer auf alle Speisen verzichtet werden sollte, die rohe Eier enthalten. Fisch und Fleisch unbedingt ganz durchgaren und Obst und Gemüse ordentlich abwaschen. Holzbretter sind zum Schneiden eher nicht zu empfehlen, da sich auf ihnen die Keime besonders leicht halten können.

Der Sommer: leicht und lecker

Wer schon morgens keine Zeit hat Obst zu schneiden, der kann sich mit einem Mixer schnell einen Smoothie zaubern – der schmeckt gut und versorgt den Körper mit vielen Vitaminen, die fit machen. Außerdem ist er gesünder als Kaffee! Im Internet finden sich zahlreiche leichte Grillrezepte und kreative Salatideen, die zum gesunden Schlemmen animieren.

Wer auf seine Ernährung achtet, kann sich ganz ohne Verzicht im Sommer rundum wohl fühlen.