Viele Tätigkeiten im Labor erfordern nicht nur theoretisches Wissen um biologische, chemische und physikalische Zusammenhänge. Denn beim Arbeiten im Labor müssen auch Vorschriften und Regeln des Arbeitsschutzes eingehalten werden. Diese dienen der Vermeidung von Unfällen. Sicherheit am Arbeitsplatz ist nicht nur Arbeitgeberpflicht, sondern auch Arbeitnehmer müssen bei Labor-Jobs diverse Sicherheitsmaßnahmen beachten.

Laborrichtlinien

Grundlage für Labor Jobs sind die Laborrichtlinien BGI/GUV-I 850-0. Sie regeln das Arbeiten im Labor, also die Sicherheit am Arbeitsplatz. In diesen Laborrichtlinien ist beispielsweise das Arbeiten in der Schwangerschaft in Laboratorien geregelt. Im Labor werden unterschiedliche Experimente durchgeführt und zahlreiche Sachverhalte erforscht. Dabei wird auch mit gefährlichen Chemikalien und hochinfektiösen Material gearbeitet. Die Laborrichtlinien regeln aber nicht nur die Sicherheit des Labormitarbeiters, sondern dienen auch dem Umweltschutz. Um diese Sicherheitsstandards gewährleisten zu können, muss einiges an Aufwand betrieben werden. Die Ausrüstung der Mitarbeiter muss, vor allem in Bezug auf sicherheitstechnische Hinsicht auf dem jeweils aktuellsten Stand gehalten werden. Dadurch wird auch dem Beschäftigten im Labor ein sicheres und gutes Gefühl gegeben.

Sicheres Arbeiten

Es gibt verschiedene Arten von Labor-Jobs. Entsprechend unterscheiden sich auch die Sicherheitsregeln von Labor zu Labor. Es gibt allerdings Vorschriften die allgemein gültig sind. Dazu gehören das Arbeiten in der Schwangerschaft und das Tragen von Kitteln und Schutzbrillen (siehe: http://labmarket.com/Products/Schutzbrillen.aspx). Schwangere dürfen beispielsweise nicht mehr mit infektiösen oder giftigen Materialien oder Proben arbeiten. Die allgemeinen Verhaltensregeln müssen jedem Mitarbeiter nicht nur bekannt sein, sie müssen diese auch zwingend befolgen.

Bauliche Maßnahmen

Je nach Gefahrenstufe sind Labore durch spezielle organisatorische und bauliche Maßnahmen zu sichern. Die Vorschriften sollen aber nicht nur Unfälle vermeiden, sondern auch das Handeln im Notfall regeln. Die Laborrichtlinien regeln allerdings nicht nur das Verhalten der Mitarbeiter, sondern auch die baulichen Maßnahmen. So müssen beispielswiese gefährliche Chemikalien in speziellen feuerfesten Sicherheitsschränken aufbewahrt werden. Diese verhindern, dass bei Feuer giftige Dämpfe austreten oder Brand beschleunigt wird.