Wenn es um die Berufswahl geht, ist der Beruf der Bürokauffrau ungebrochen eines der attraktivsten und zukunftssichersten Berufsfelder. Aufgrund der Vielfältigkeit der Branchen und somit dem Einsatzgebiet nach der Ausbildung kommt der Ausbildungsberuf Bürokauffrau für Menschen mit den unterschiedlichsten Interessengebieten und Begabungen in Betracht. Mit entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen im Anschluss an die Ausbildung bzw. berufsbegleitend werden die Aufstiegschancen enorm gesteigert.

Nicht ganz einheitlich

Abhängig von der Branche und der Position im Unternehmen fallen die Gehälter einer Bürokauffrau unterschiedlich aus. Nicht zuletzt entscheiden das Bundesland sowie leider immer noch das Geschlecht darüber, wie hoch das Gehalt tatsächlich ausfällt. Die Unterschiede bei der Bezahlung in den einzelnen Bundesländern können durchaus mehrere hundert Euro brutto betragen. Wer flexibel und ungebunden ist, kann mit der Zielsetzung eines höheren Gehalts durchaus einen berufsbedingten Umzug in Erwägung ziehen.

Das durchschnittliche Bruttogehalt von Bürokauffrauen

Das Durchschnitts-Bruttogehalt einer Bürokauffrau liegt zwischen 1.400 und 1.800 Euro, kann je nach Branche aber stark variieren. So verdient eine Bürokauffrau im Öffentlichen Dienst, in der Reisebranche oder im Einzelhandel deutlich weniger als eine Bürokauffrau, die im Marketing arbeitet, in einem Unternehmen des Baugewerbes oder in einer Maschinenbaufirma angestellt ist. Weiterbildungsmaßnahmen sind eine gute Möglichkeit, im Unternehmen vorwärts zu kommen und damit auch ein höheres Gehalt zu erzielen.

Weiterbildungsmaßnahmen für Bürokauffrauen

Eine Bürokauffrau, die eine Position als Sekretärin oder als Sachbearbeiterin anstrebt, kommt mit nur geringen Weiterbildungsmaßnahmen zurecht, die meist sogar im Rahmen eines Lehrgangs an der Volkshochschule durchgeführt werden können. Dazu gehört insbesondere ein sicherer Umgang mit Computerprogrammen. Sekretärinnen und Assistentinnen müssen Statistiken erstellen, Präsentationen ausarbeiten, Mitarbeiter kontrollieren und ihrem Chef in vielen weiteren Bereichen den Rücken frei halten.

Umfassende Kenntnisse wichtig

Nur wer in allen benötigten Bereichen der Computerarbeit fit ist, kann diese Aufgaben auch leisten und hat damit Aussichten auf die begehrte Stelle im eigenen oder einem anderen Unternehmen. Auf jeden Fall zukunftsweisend ist das Erlernen einer Fremdsprache, wobei hier ein professioneller Lehrgang an einer Fernakademie oder einer Sprachschule wesentlich erfolgversprechender ist als ein nur wenige Stunden dauernder VHS-Lehrgang. Oft unterstützen Unternehmen ihre Mitarbeiter in dem Bestreben, sich weiterzubilden und zahlen ihren Anteil zu den Kosten. Nachfragen lohnt sich auf jeden Fall.

Interne Schulungen unbedingt wahrnehmen

Wird vom Unternehmen selbst eine Weiterbildungsmaßnahme angeboten, sollte dies auf jeden Fall in Anspruch genommen werden. Oft ist das in größeren Firmen der Fall. Gut ausgebildete Mitarbeiter kommen letztendlich ja auch wieder dem Unternehmen zugute. Eine Bürokauffrau, die fit in Sprachen ist, hat gute Aussichten auf eine Position als Sachbearbeiterin in der Exportabteilung oder als Assistentin im Vertrieb.