Weiterbildung wird in vielen Berufen gefordert, aber nicht immer bieten die Unternehmen ihren Mitarbeitern die passenden Kurse dafür an. Andere Menschen wollen sich vielleicht auch während der Familienzeit weiterbilden, um anschließend wieder einen guten Einstieg in das Berufsleben zu finden. Für all diese Menschen könnten Fernkurse eine gute Möglichkeit der Weiterbildung sein.

Nicht nur zeitlich flexibel

Der größte Vorteil von Fernkursen ist, dass man mit ihnen zeitlich flexibel ist. Man kann vormittags lernen, wenn die Kinder im Kindergarten oder in der Schule sind. Ist man berufstätig, verlegt man die Lernzeit auf den Abend oder auf das Wochenende. Auch einige Wochen Pause, zum Beispiel für eine Urlaubsreise oder weil im Beruf ein Auftrag den nächsten jagt, ist kein Problem. Bei den meisten Fernkursen ist eine kostenlose Verlängerung der Lernzeit möglich. Dies sollte man zwar nicht von Anfang an einkalkulieren, es gibt aber einen kleinen Zeitpuffer bei der Planung. Ein weiterer Vorteil von Fernkursen ist die örtliche Flexibilität. Man kann da lernen, wo man gern lernen möchte, zu Hause oder im Café.

Grundsätzliche Voraussetzungen

Wer sich für einen Fernkurs entscheidet, sollte einige grundsätzliche Voraussetzungen erfüllen. Zum einen sollte man gut alleine lernen können. Dazu gehört das Wissen um die verschiedenen Lernkanäle (lernen durch Hören, Lesen, Nachmachen und so weiter) und auch ein gutes Zeitmanagement. Wer seine Zeit nicht gut planen kann oder sich nicht an die eigenen Pläne hält, kommt bei einem Fernkurs schnell in Zeitnot und Lernstress. Selbstdisziplin ist also für jeden Fernlernenden unverzichtbar. Eine gewisse Stressresistenz ist ebenso von Nöten. Schließlich hat jeder mal eine stressige Zeit zu überstehen. Hört man dann ganz mit dem Lernen auf, ist es schwierig, später wieder damit anzufangen. Besser ist es, das Pensum zu verringern und weiter zu lernen. Ein erfolgreich abgeschlossener Fernkurs wertet nicht nur den Lebenslauf auf, er stärkt auch das Selbstbewusstsein.