Dem Herd ruhig mal den Strom abstellen
Elektroherde sind mit ihren Verbrauch an Kilowattstunden im Jahr die hungrigsten Stromfresser. Deshalb lohnt hier Sparen richtig: Beim Backen ist das Vorheizen meist unnötig. Elektrische Kochplatten speichern die Hitze, heizen fünf Minuten nach. Also schon kurz vor Garende abschalten. Der Herd muss sowieso nicht immer benutzt werden. Bis zu 50 Prozent Stromersparnis sind drin, wenn Sie stattdessen auf verschiedene „Spezialisten“ setzen: Eierkocher, Wasserkocher, Brotbackautomat, oder Sandwitchtoaster brauchen durchschnittlich nur halb so viel Strom wie der Herd. Falls Sie eine Neuanschaffung planen: Mit Gasherden kochen Sie günstiger als mit Elektroherden. Extra- Tipp: Kühlschränke sollen nicht neben dem Herd stehen. Die Isolierung reicht nicht gegen die Hitze des Herdes. Der Kühlschrank muss mehr Kälteleistung bringen, um sie auszugleichen.

Für jeden Topf den passenden Deckel
Für wirtschaftliches Kochen sollte der Boden von Topf oder Pfanne genau auf die Herdplatte passen und flach aufliegen. Ist der Boden nur drei Zentimeter kleiner oder gewölbt, geht bereits ein Drittel der Energie verloren. Wichtig ist auch der passende Deckel. Ohne ihn brauchen Sie dreimal so viel Strom beim Kochen. In Kochgeschirr aus Edelstahl werden Speisen schneller gar. Es gibt weniger Hitze ab als Geschirr aus Emaille. Bei Garzeiten über 20 Minuten sollten Sie zum Schnellkochtopf greifen – spart bis zu 75 Prozent Zeit und bis zu 50 Prozent Energie.
Extra- Tipp: Geben Sie Nudeln gleich ins kalte Wasser. Dann sind sie schon nach dem ersten Aufkochen gar.

Thermoskanne statt Kaffeemaschine
Wir der Kaffee stundenlang auf der Maschine heiß gehalten, verbraucht das viel Strom. Füllen Sie deshalb den Kaffee nach dem Brühen am Besten gleich in eine Thermoskanne um. Die hält ihn lange schön heiß.