Immer mehr Leute haben den Bedarf einen eigenen Blog bzw. eine eigene Webseite zu führen. Egal, ob es sich um eine kommerzielle Webseite oder um einen Hobby-Blog handelt, jeder Webmaster möchte, dass seine Seite möglichst viele Nutzer besuchen. Damit es möglich ist, sollte die Webseite leicht in den Suchmaschinenergebnissen zu finden sein. Das heißt, man sollte die eigene Seite entsprechend optimieren. Gleich werden viele sagen: „Da braucht man doch einen SEO Experten!“…. Jein… Natürlich braucht man gewisse Kenntnisse, wenn es um die Struktur einer Webseite geht, Einstellung von robots.txt oder den Entwurf des Navigationsmenüs, aber es gibt auch viele kleine und gleichzeitig sehr wichtige SEO-Maßnahmen, die man ohne Programmierkenntnisse durchführen kann. Man muss nur wissen welche und wie.

Der Title-Tag

Jedes Buch hat einen Titel. Ähnlich ist es mit Webseiten. Der Titel einer Website wird mit dem sogenannten Title-Tag definiert. Damit er vollständig angezeigt wird, sollte er nicht länger als 64 Zeichen sein, wobei einigen Buchstaben mehr Pixel entsprechen als anderen. Im Titel sollte man das wichtigste Keyword für die Startseite der eigenen Domain einbauen. Vorher kann man zum Beispiel mit Google Adwords Keyword Tool analysieren, welches Suchwort sich mehr lohnt, bei welchem ein ziemlich großes Suchvolumen und gleichzeitig nicht der größte Wettbewerb ist. Somit gibt man dem Suchmaschinenspider ein erstes Zeichen, mit welchem Suchwort die Startseite verbunden werden soll. Viele, die über keine bzw. sehr geringe SEO-Kenntnisse verfügen, unterschätzen die Rolle und Wichtigkeit des Title-Tags. Es gibt SEO-Experten, deren Meinung nach ein guter Title-Tag die Hälfte des Erfolgs ist.

Die Meta-Description

Das ist eine Beschreibung, die in den Suchergebnissen unter dem Titel der Webseite zu finden ist. Die Meta-Description ist für den SEO-Erfolg nicht so wichtig wie der Title-Tag, jedoch entscheidet sie sehr oft über die CTR (Click-Through-Rate – Klickrate). Damit diese Beschreibung vollständig angezeigt wird, sollte sie nicht länger als 156 Zeichen betragen. Man kann und sollte ein oder einige wichtige Keywords im Text einbauen, jedoch sollte man darauf achten, dass die Beschreibung für den potentiellen Nutzer informativ bleibt und ihn zum Besuch einlädt und nicht ein Keyword-Spam darstellt.

Content

Suchmaschinen lieben frische Inhalte. Deswegen ist es wichtig, dass man die eigene Seite regelmäßig pflegt. Bei einem Blog ist das ziemlich einfach. Es reicht, wenn man den Besuchern neue Artikel liefert, die Unique-Content darstellen und informativ sind. Diese Texte kann man für entsprechende Keywords optimieren. Außerdem gibt es zum Beispiel für Wordpress nützliche SEO-Plugins, die zusätzliche Optimierung ermöglichen.

Möglichst wenig Werbung

Werbung mag nicht jeder. Vor allem blendende Banner sind für menschliches Auge nicht freundlich. Das gleiche gilt für Werbe-Pop-ups verschiedener Art. Diese sind dann für das Nervensystem nicht gut. Bei privaten Blogs kann man es noch dulden, dass die Betreiber somit zumindest die Hostingkosten ausgleichen möchten, jedoch bei kommerziellen Seiten sehen fremde Werbebanner nicht gut aus. Ist die Seite mit Werbung überlastet, werden sie viele Besucher verlassen, was die Absprungrate erhöht, was des Weiteren ein Zeichen für die Suchmaschine ist, dass diese Webseite nicht relevant für das Suchwort ist, für dieses sie gerankt hat.
Es gibt viele andere SEO-Maßnahmen, aber wenn man diese Grundlagen beherrscht, hilft man schon der eigenen Webseite in den Suchergebnissen besser zu ranken. Ohne ein entsprechendes Backlinkprofil ist es natürlich schwer zu ranken, obwohl einer der bekannten deutschen SEOs hat es mit einem Keyword in die Top 10 ohne einen einzigen Backlink geschafft. Das bestätigt die Theorie, dass die Onpage-Optimierungsmaßnahmen, unter anderem die oben gelisteten, die Rankings wesentlich verbessern können.