Das Apple iPhone ist in aller Munde und aus der Welt der mobilen Telekommunikation schon längst nicht mehr wegzudenken. Denn kein anderes Mobiltelefon ist so benutzerfreundlich und innovativ wie das Smartphone aus dem Hause Apple. So ist es kein Wunder, dass sich das iPhone sowohl bei jungen als auch bei älteren Nutzern einer gleichermaßen großen Beliebtheit erfreut. Doch die zahlreichen Funktionen haben auch ihre Schattenseiten. Denn Features wie WLAN, UMTS, Bluetooth, Ortungsdienste oder Push-Funktionen können zu einer Reduzierung der Akkulaufzeit führen. Erstmalig bekannt wurde das Problem der verkürzten Akkuleistung mit Einführung des iPhones 4S im Jahr 2011 und damit verbunden dem Betriebssystem iOS 5. Apple reagierte schnell und brachte ein Software-Update heraus, welches das Problem der zu geringen Batterielaufzeit beheben sollte. Tatsächlich trat Besserung ein, doch gerade bei intensiver Nutzung ist es auch bei der aktuellsten Version von Apples Betriebssystem, mittlerweile iOS 6, immer noch der Fall, dass die Akkuleistung in zahlreichen Fällen kaum mehr als einen Tag lang hält. Dass sich hinter dieser Problematik nicht immer ein Fehler des Mobiltelefons verstecken muss, ist nur den wenigsten Anwendern bewusst. So sind es in erster Linie Einstellungen, die die Leistung der iPhone Batterie maßgeblich beeinflussen.

Bluetooth, UMTS, WLAN und Co.

Ein Blick in die Einstellungen des iPhones lohnt sich, denn oftmals kommt hierbei der Grund für die verringerte Akkulaufzeit ans Licht. So sind es Funktionen wie Bluetooth, UMTS, WLAN, Push-Dienste, Ortungsdienste oder aber auch der Equalizer des iPods, die sich bei genauerem Betrachten als wahre Stromfresser herausstellen. Bluetooth ermöglicht eine drahtlose Übertragung von Dateien, ist darüber hinaus aber auch die erste Wahl, wenn es um die Verwendung von Kfz-Freisprecheinrichtungen oder Headsets geht. Doch ganz ehrlich, wer hat schon immer ein Headset am Ohr? Wer die Bluetooth-Funktion im Dauerbetrieb ausschaltet und nur von Fall zu Fall aktiviert, der wird schnell bemerken, dass sich dies durchaus positiv auf die Akkuleistung auswirkt. Gleiches gilt für den praktischen Dienst UMTS. UMTS ermöglicht schnelle Datenverbindungen und macht zusammen mit dem richtigen Handytarif das Surfen im Netz schnell und komfortabel. Doch auch hier gilt, dass UMTS die Akkuleistung beansprucht. Gerade dann, wenn man sich in Regionen aufhält, in denen das UMTS-Netz nicht ausgebaut ist, führt die dauerhafte Suche zu einer Leistungsminderung. So gilt auch für die 3G-Funktion, dass diese von Nutzern, die das Handy in erster Linie zum Telefonieren und nicht zum Surfen nutzen, ausgeschaltet werden sollte. Wie genau das am besten funktioniert, ist hier sehr gut erklärt. Neben Bluetooth und UMTS sollte auch WLAN lediglich im Bedarfsfall zugeschaltet werden. Eine kleine Einstellung im Hauptmenü des Apple iPhones und schon ist mit einer deutlich erhöhten Leistungsfähigkeit des Mobiltelefons zu rechnen. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die richtigen Einstellungen.

Neben Einstellungen auch die Softwareversion prüfen

Auch wenn es in erster Linie die Einstellungen sind, die die Leistung der iPhone Batterie beeinflussen, sollten Nutzer des Apple Smartphones dennoch in regelmäßigen Zeitabständen für eine Aktualisierung der aufgespielten Software sorgen. Denn im Rahmen der Software-Updates bietet Apple Optimierungen, die auch die Akkuleistung betreffen. Software-Updates können problemlos über iTunes aufgespielt werden – einfach Handy verbinden, nach verfügbaren Updates suchen und diese mit nur wenigen Mausklicks installieren.