Noch wärmt uns die Sonne, doch der Herbst steht bereits vor der Tür. Alles klar mit der Heizung? Wenn Rost und Gilb Sie ärgern – hier unsere Renovierungstipps

Hier eine Ecke abgeplatzt, als Sie mit dem Staubsauger die Kurve nicht gekriegt haben, dort die Spuren vom Möbelrücken – und überhaupt: Richtig unansehnlich wirkt das einst so strahlende Weiß! War das etwa nicht die richtige Farbe damals? Zeit also für neuen Lack und Look:
Halten Sie im Baumarkt nach Heizkörperlacke Ausschau. Hierbei handelt es sich um eine Spezialfarbe, die besonders hitzebeständig und unempfindlich gegenüber häufigen Temperaturwechseln ist. Zudem vergilbt und versprödet sie nicht. Sind Sie fündig geworden, fehlen noch der optimale Pinsel und das passende Schleifpapier. Hier gilt die Faustregel: je größer die Körnungszahl auf der Papierrückseite, desto feiner die Schmirgelfläche. Mit einem feinen Grad von 150 liegen Sie für Ihren Heizkörper genau richtig.
Nach den Vorarbeiten kann es losgehen. Wichtig: Der Heizkörper sollte beim Streichen kalt sein und erst wieder angestellt werden, wenn die Farbe gut durchgetrocknet ist.

Ein- oder zweimal? Eine Geschmacksfrage
Wenn das Rostschutzmäntelchen auf den blanken Stellen getrocknet ist, hat der Heizkörperlack seinen Auftritt: Schwer zugängliche Partien erreichen Sie per Heizungspinsel, der Rest der Fläche lässt sich leicht mit einer Perlenrolle fertig streichen. Wer diesen ersten Anstrich noch nicht hundertprozentig zufrieden ist, streicht ein zweites Mal – dann haben Sie die nächsten Jahre garantiert Ruhe…

1. Erst mal weg mit dem Rost…
Wenn der Zahn der Zeit am Lack genagt hat, kommt vor dem Anstrich das Schleifpapier zum Einsatz – am besten eines mit einer 150er – Körnung. Hiermit gründlich Rost abschmirgeln und die Übergänge abgeplatzter Stellen glätten. Nicht vergessen, bei dieser Gelegenheit auch die Zuleitungen, so sie zum Überstreichen geeignet sind, anzurauen. Tipp: Schleifpapier über einer scharfkantigen Leiste nach oben abreißen. Schere oder Messer leiden beim Schneiden.

2. … dann säubern und grundieren
Küchenschwamm oder Lappen und Seifenlauge entfernen nun den Schleifstaub zusammen mit Schmutz und Fett. Auf jeden Fall mit klarem Wasser nachwaschen, damit die Farbe auch gut haftet. Jetzt geht es ans Streichen: eventuelle Schadstellen mit Rostschutzgrund oder aber eine Universalgrund per Plattpinsel aufbring