Wer möchte schon noch ein normales Handy haben? Egal ob Erwachsener, Jugendlicher oder Kind, es muss schon ein Smartphone sein. Nur hier kann man mit seinen Freunden chatten, Videos betrachten und im Internet surfen. Aufgrund des teils günstigen Preises bei Einstiegsmodellen und der großen Auswahl an unterschiedlichen Modellen wird Android immer beliebter. Die Nutzer solcher Geräte werden zudem auch immer jünger und nicht selten bekommt ein Kind ein Smartphone zum Geburtstag, anstelle der sonst üblichen Spielekonsole. Dafür ist nicht zuletzt auch die große Auswahl im Play Store verantwortlich, in dem man jede Menge Spiele findet, die nur einen Bruchteil dessen kosten, was man für ein vergleichbares Konsolenspiel bezahlen muss.

Wie finde ich kindgerechte Apps?

Die meisten der Spiele sind jedoch nicht für Kinder geeignet. Da sind die Eltern gefordert und müssen eine Auswahl treffen. Allerdings gibt es im Play Store keine Kategorie für Kinder, in denen man nur Apps findet, die auch für die kleinen und künftigen Kunden geeignet sind.
Man kann natürlich nach Begriffen wie „Apps für Kinder“ oder „Kinder-Apps“ suchen, wird hier aber nur selten ein brauchbares Ergebnis erhalten. Bei den unzähligen kostenlosen App darf man viel Zeit investieren, um diese auf ihre Tauglichkeit zu testen. Bei den kostenpflichtigen Apps ist es schon etwas schwieriger, da man diese natürlich bezahlen muss. Und wer macht das schon gerne, wenn er nicht weiß, ob die App auch das hält, was sie verspricht? Eine gute Anlaufstelle sind hier Portale wie die Seite von apps-android.info, auf der regelmäßig Apps getestet werden und man auch Informationen über Kosten bekommt, die per In-App Käufe anfallen können.

Wichtige Sicherheitsmaßnahmen für Kinder-Apps

Offizielle Richtlinien für Kinder-Apps sucht man vergeblich. Aber schon der gesunde Menschenverstand sollte das eine oder andere NoGo schnell herausfinden. Einige Elemente haben in einer Kinder-App nichts zu suchen.

Auf diese Punkte sollte man bei Kinder-Apps achten:

  • Keine In-App Käufe durch die hohe Kosten entstehen können.
  • Die App darf keine internen Links enthalten, über die man auf externe Webseiten gelangt.
  • Keine Werbeeinblendungen die ein Kind ungewünschten Klicks animieren.
  • Sprachausgabe von Muttersprachlern wenn es sich um interaktive Bücher handelt.
  • Die Bedienung sollte intuitiv und kindgerecht sein, auch wenn es noch nicht lesen kann.