Das Geschäft CFDs, mit Differenzkontrakten, war bis vor einiger Zeit nur institutionellen Anlegern vorbehalten. Private Anleger konnten an diesen over the counter-Deals, nicht teilhaben. Mit der Etablierung zahlreicher Online-Broker für dieses Marktsegment wurde der Markt allerdings auch für private Investoren geöffnet. Bei CFDs handelt es sich um Hebelprodukte, die mit einem vergleichsweise sehr geringen Einsatz sehr hohe Gewinne ermöglichen. Der Haken daran ist allerdings, dass das gesamte eingesetzte Kapital auch verloren gehen kann.

Brokerauswahl sollte umsichtig erfolgen

Als Neuling im Bereich der CFDs sollte man sich nicht von möglichen hohen Boni auf die Ersteinzahlung blenden lassen, oder eine gigantische Menge an handelbaren Werten. Mindestens genauso wichtig ist es, dass der Broker die Möglichkeit einräumt, mithilfe eines Demokontos die ersten Erfahrungen in diesem Markt zu sammeln, ohne gleich mit herben Verlusten abgestraft zu werden. Bereits die Terminologie, Pips oder Margin, um nur zwei Begriffe zu nennen, sind für die meisten Neulinge böhmische Dörfer. Bei der Margin handelt es sich um den Betrag, der bei dem Broker für den Deal hinterlegt werden muss, um einen Trade eingehen zu können. Dabei richtet sich die Höhe der Margin nach dem Hebel, der dem Geschäft unterlegt ist – klingt kompliziert, es es auch.

Möchte ein Anleger beispielsweise für 10.000 Dollar Coca-Cola Aktien kaufen, und der Hebel beträgt 50, so muss als Margin ein Betrag von 200 Dollar hinterlegt werden. Steigt der Kurs der Aktie und würde dann 12.000 Dollar betragen, wäre der Gewinn in Höhe von 2.000 Dollar in voller Höhe verdient, so, als ob tatsächlich für 10.000 Dollar Aktien gekauft worden wären. Läuft der Kurs der Aktie dagegen in die entgegengesetzte Richtung, ist im günstigsten Fall der Einsatz verloren, im ungünstigsten Einsatz besteht sogar noch eine Nachschusspflicht, wenn die hinterlegte Margin nicht ausreicht. Wichtig ist es daher, dass in den Trade eine sogenannte Stopp-Loss-Funktion integriert wird. Diese beendet das Geschäft vorzeitig, wenn eine bestimmte Verlustgrenze erreicht ist.

Brokerauswahl über entsprechenden Brokervergleich vornehmen

Sinnvoller, als jeden Broker einzeln zu testen, ist es natürlich, über einen Brokervergleich vorzugehen. Neben den Eckdaten, wie Margins und Mindesteinzahlungen bieten diese Vergleiche auch noch subjektive Bewertungen der Plattformen durch andere Trader. Diese Erfahrungsberichte beantworten auch Fragen wie beispielsweise, ob der Broker Plus500 Betrug oder seriös ist. Immer wieder taucht diese Frage zu fast allen am Markt tätigen Anbietern auf und resultiert häufig aus der Unkenntnis eines einzigen Sachverhaltes. Praktisch alle Broker gewähren auf die Ersteinzahlung einen Bonus.

Dieser kann jedoch nicht sofort wieder abgehoben werden, sondern es muss eine bestimmte Anzahl von Umsätzen, welche einem Vielfachen des Bonus entsprechen, getätigt worden sein. In der Regel handelt es sich dabei um das zehn- bis zwanzigfache der Bonuszahlung. Diese Bedingungen sind in den AGBs der Anbieter klar ausgewiesen und formuliert, fallen aber bei vielen Anfängern unter das Kleingedruckte und werden überlesen. Einem Trade auf der Basis eines CFDs liegen Kurse von Basiswerten zugrunde, die an den Börsen gebildet werden. Dabei ist es unabhängig, um welchen Basiswert es sich handelt, gleich ob es um den Kurs einer Aktie, eines Rohstoffes oder Währung geht.