Heimarbeit, also zu Hause arbeiten, wird für viele Menschen immer mehr zur Alternative zu einer „normalen“ Beschäftigung im Büro. Das Home Office bietet da einige Vorteile, beispielsweise fällt der Zeitaufwand für den Weg zum und vom Büro weg, aber nicht jeder, der so arbeiten möchte, hat schon in seinem „Home“ ein „Office“, deshalb hier einige Tipps, wie man sich die Aufnahme einer solchen Heimtätigkeit erleichtert.

Arbeitsplatz einrichten

Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist ein in sich abgeschlossener Arbeitsplatz, am besten ein eigenes Büro, das gewährleistet, dass man sich während der Heim-Arbeitszeiten nicht ablenken lässt. Das bedeutet auch, dass potenzielle häusliche Störenfriede vom Arbeitsbereich ferngehalten werden sollten, damit die gerade erst aufgebrachte Motivation nicht sofort wieder verschwindet. Wichtig ist auch ein ausreichendes Platzangebot für Arbeitsunterlagen außerhalb des Rechners. Hier sind ein Fach im Schrank oder ein leeres Regalbrett in der Regel für den Anfang ausreichend.

Zeitplan erstellen

Jobs im Home Office können vom Auftraggeber mit einem festen Zeitrahmen versehen sein -beispielsweise eingehende Telefonate innerhalb eines festen Zeitraumes anzunehmen – oder die Zeiteinteilung bleibt einem selbst überlassen. Letzteres wird oft bei der Werbung für solche Jobs als wichtiges Argument dargestellt. In beiden Fällen ist es von Bedeutung, auch kleine private Verpflichtungen so zu planen, dass sie außerhalb der Kernarbeitszeiten fällig werden. Das klingt banal, ist aber oft schwieriger als man sich vorstellt, weil man normalerweise davon ausgeht, die Zeit, die man zu Hause verbringt, vollumfänglich für solche Vorhaben nutzen zu können. Arbeitet man mit freier Zeiteinteilung, ist es von Vorteil festzustellen, an welchen Wochentagen und zu welcher Stunde die gestellten Aufgaben leichter zu erfüllen sind. Sind die Kunden vormittags besser zu erreichen, sollte man private Verpflichtungen und die Haushaltsarbeiten auf den Nachmittag planen.