Für jeden Unternehmer, der seinen Betrieb kaufmännisch clever führt, ist das Tagesgeldkonto für Firmen ein Muss. Das Konto ist kostenlos und kann online geführt werden, es entsteht kein zusätzlicher Aufwand in der Verwaltung. Wird das auf dem Tagesgeldkonto geparkte Geld benötigt, kann das Guthaben zu jeder Zeit auf das Geschäftskonto übertragen werden. Das Tagesgeldkonto erfüllt somit nur die Funktion des Zinsbringers.

Somit hat der Unternehmer die Möglichkeit betriebliche Mittel, die kurzfristig nicht benötigt werden zinsbringend anzulegen. Die Guthabenzinsen können das Betriebsergebnis positiv beeinflussen, Guthaben auf Geschäftskonten werden im Allgemeinen ebenso wenig wie die auf Privatkonten verzinst. Das Tagesgeld kann aber auch als Form der Kapitalanlage genutzt werden, wenn beispielsweise Rückstellungen für die Altersvorsorge gebildet werden müssen.
Das Tagesgeldkonto für Firmen kann aber eben auch genutzt werden, um das Geld bis zum Zeitpunkt einer anderen lukrativen Anlageform zu parken, beispielsweise zu einem Zeitpunkt der Börsenturbulenzen.

Für Unternehmer ist es wichtig, bei der Führung von Tagesgeldkonten darauf zu achten, dass das Geschäftskonto nicht überzogen wird, Überziehungen auf dem Geschäftskonto sind teuer, das Tagesgeldkonto macht nur Sinn bei in Guthaben geführten Geschäftskonten, ansonsten fressen die Überziehungszinsen die Tagesgeldzinsen förmlich auf. Das wäre dann nicht clever sondern eher eine kaufmännische Blamage. Hier heißt es für den Unternehmer, ständig den Überblick zu behalten und die Zahlungsvorgänge zu kontrollieren. Rutscht das Geschäftskonto ins Minus, sollte umgehend über das Tagesgeldkonto, das ja entsprechend flexibel ist, ausgeglichen werden.

Oft bieten die Hausbanken auch Tagesgeldkonten an, deren Verzinsung ist aber in der Regel deutlich niedriger als die mögliche Verzinsung eines Tagesgeldkontos für Firmen bei einer Direktbank ist. Auch hier lohnt sich ein Vergleich im Internet.