Viele alte Häuser die unterkellert sind, haben feuchte Kellerwände. Oftmals liegt es daran, dass die Außenwände des Kellers nicht mehr oder gar nicht versiegelt worden sind. Damals wurde eine dünne Schicht Teer auf das Kellermauerwerk von außen gepinselt, mehr nicht. Mit den Jahren wird diese dünne Schicht immer weniger, bis nichts mehr davon zu sehen ist. Das Wasser das durch den Regen in die Erde versickert, kann so ungehindert in die Kellerwände gelangen.
Dem kann Abhilfe geschaffen werden.

Zunächst werden die Kellerwände von außen frei gegraben. Und zwar bis zu den Grundmauern. Die Breite des Schachtes sollt etwa 1.50 m sein, damit eine Person bequem drin stehen kann.

Führen sie diese Tätigkeit nur bei trockenem Wetter aus. Ansonsten könnte der Schacht durch den Regen wieder zusammen fallen.
Lassen sie die freigelegten Wände ein paar Tage trocknen, bevor sie mit dem Anstrich beginnen. In dieser Zeit befreien sie jeden Tag die Kellerwände von dem Sand, der noch an den Wänden sitzt. Mit einem Besen geht es schnell und einfach.
Sind die Wände trocken, können sie mit dem Anstrich beginnen.

Eine so genannte Elefantenhaut (Außenanstrich zum Versiegeln der Kellerwände) wird nun mit einer Maurerkelle ebenmäßig auf die Wand verteilt. Das macht am Besten ein Mann vom Fach, es sei denn, sie können gut mit einer Maurerkelle umgehen.
Achten sie darauf, dass jedes Fleckchen an der Wand mit diesem Außenanstrich bedeckt ist.

Ist alles bedeckt, warten sie wieder 1-2 Tage, bis der Anstrich getrocknet ist. Bei Regenwetter decken sie die Wand mit Plane ab, denn es kann der Anstrich durch den Regen abrutschen.

Sobald die Elefantenhaut getrocknet ist, können sie den Schacht wieder zuschaufeln.
Somit sind die Kellerwände gut gegen Feuchtigkeit gesichert und ihr Keller hat keine feuchten Wände mehr.