Bello und Mieze sind uns zwar lieb und teuer. Aber Sie können sie verwöhnen, ohne tief ins Portemonnaie zu greifen

Zahnpflege – Snacks für den Hund, Joghurtdrops für den Hamster, Diät – Futter für die Katze: Über zwei Milliarden Euro geben die Deutschen pro Jahr für Haustiernahrung aus. Dabei muss es – Zumindest für gesunde erwachsene Tiere – nicht immer die Luxus – Marke sein. Angebote vom Discounter oder aus der Futtermühle sind ebenfalls gut. Für Hunde können Sie auch selbst zum Kochlöffel greifen: Statt teurer Flocken einfach eine Portion Reis, Kartoffeln oder Nudeln mehr kochen – allerdings ungewürzt. Fragen Sie ruhig mal beim Schlachter nach Fleischresten. Größere Mengen frieren Sie (kurz überbrüht) ein. Leckerlis für die Hunde – Erziehung lassen sich durch einen Kanten trocknes Brot oder normales Trockenfutter ersetzen.

Hamster und Co. bevorzugen Grünes
Nagetiere freuen sich über eine Extraportion Grünzeug, denn Kaninchen und Meerschweine sollten sowieso pro Tag nur einen Esslöffel an Kleintierfutter pro Kilo Körpergewicht bekommen. Sammeln Sie im Sommer saftiges Gras und Löwenzahn, im Winter können Möhrengrün, Kohlrabiblätter und Co. aus der Gemüseabteilung oder vom Wochenmarkt kommen.
Die Einstreu für Ihre Nager ergattern Sie günstig beim Tischler oder im Sägewerk. Allerdings sollten die Späne nicht allzu grob sein – jedoch auch nicht zu fein – und müssen unbehandelt sein. Preisbewusste mit Stauraum im haus erwerben beim Bauern das Heu im Ballen.

Vogelstand muss nicht teuer sein
Vor allem bei großen Vogelkäfigen oder Volièren wird der Sand für den Boden auf Dauer teuer. Statt im Zoohandel einzukaufen, können Sie Quarzsand vom Baustoffhändler oder Baumarkt nehmen. Es gibt ihn in verschiedenen Feinheitsgraden. Vogelstand entspricht etwa der Korngröße 0,1 und 0,8 Millimetern. Allerdings sollen Sie den Sand noch mit so genanntem Vogelgrit (Zoohandlung) anreichern, damit die Piepmätze genug Mineralstoffe aufpicken können.

Selbermachen statt alles kaufen
Mit etwas Phantasie und handwerklichen Geschick lässt sich auch beim Zubehör viel Geld sparen. Kissen fürs Körbchen machen Sie etwa aus einem Stück Schaumstoff, dass Sie mit einem Stoffrest beziehen.
Selbst den Katzenkratzbaum müssen Sie nicht kostspielig kaufen. Fragen Sie im Teppich Geschäft nach den Papp – oder Kunststoffrollen, auf denen die Auslegeware aufgewickelt wird. Die Rolle stutzten Sie auf Zimmerhöhe, bekleben sie entweder mit Naturseil (Baumarkt). ZumSchluss die Rolle mit Winkeln an Decke und Boden befestigen.