Herz-Kreislauf-Probleme sind oftmals verbunden mit zu hohem Blutdruck (Hypertonie) oder zu niedrigem Blutdruck (Hypotonie). Bluthochdruck erhöht mit zunehmendem Alter das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, während zu niedriger Blutdruck mit Schwindelanfällen und Schwäche einhergeht.

Etwa siebzig Prozent aller Blutdruckpatienten leiden jedoch an Bluthochdruck. Betroffene können durch die Anwendung verschiedener Hausmittel sowie mithilfe einer gesunden Lebensweise ihren Blutdruck beeinflussen und besser regulieren.

Ernährung und Bewegung

Viele Bluthochdruckpatienten sind zwar nicht übergewichtig, doch fettleibige Menschen leiden dreimal häufiger an Bluthochdruck als normalgewichtige Personen. Als Übergewicht gelten zwanzig Prozent mehr als das Idealgewicht beträgt.

Bluthochdruckpatienten müssen jedoch nicht unbedingt ihr Idealgewicht erreichen, um den Blutdruck zu senken. Es ist ausreichend, das Übergewicht wenigstens um die Hälfte zu reduzieren, um den Blutdruck nachhaltig zu senken. Selbst bei geringem Gewichtsverlust ist oftmals ein messbarer Blutdruckabfall die Folge.

So empfiehlt es sich, die Ernährung dahingehend umzustellen, dass weniger Kohlenhydrate, dafür mehr Eiweiße und Mineralstoffe zu sich genommen werden. Frisches Obst und Gemüse sowie die tägliche Bewegung an der frischen Luft können schnell erste Ergebnisse zeigen.

Bewegung an frischer Luft bedeutet, den Kreislauf in Schwung zu halten. Hier helfen lange Spaziergänge, aber auch Radfahren, Gymnastik, Wandern oder Schwimmen sind geeignete Methoden.

Bei Hypertonikern nimmt man an, dass diese auf den Konsum von Salz teilweise sensibel reagieren. Deshalb wird bei Bluthochdruck eine geringere Menge an Salz empfohlen, während bei zu niedrigem Blutdruck der Salzkonsum etwas erhöht werden sollte.

Alkoholkonsum überprüfen

Studien haben gezeigt, dass zwischen dem Blutdruck und dem Alkoholkonsum eines Menschen ein Zusammenhang besteht. Festgestellt wurde zudem, dass Personen, die täglich kleine Mengen an Alkohol zu sich nehmen, einen niedrigeren Blutdruck haben als solche, die mehr oder gar nichts trinken. Wie bei vielen Dingen des Lebens kommt es also auf die richtige Menge an. So haben ein bis zwei Drinks täglich keine gesundheitsschädliche Wirkung und auch ein Glas Rotwein soll gesund sein, wenn er in Maßen genossen wird.