Die seit langer Zeit anhaltenden niedrigen Zinsen bei Festgeldern, Tagesgeldern und Anleihen führen dazu, dass immer mehr eigentlich sehr konservative Anleger beginnen, mit Aktien zu liebäugeln. Wer sein Erspartes bislang nur in Einlagen konzentrierte, benötigt für den Einstieg an der Börse zunächst einmal ein Depot. Der Weg zur Hausbank mag hier nur die zweitbeste Lösung sein.

Aktiendepot Vergleich zeigt deutliche Unterschiede

• Ein Onlinevergleich gibt Anlegern auf einen Blick eine Übersicht der günstigsten Depots. Grundlage für die Auswahl ist das persönliche Anlageverhalten. Mit der Eingabe der jährlichen Anzahl geplanter Orders und deren durchschnittlicher Höhe werden die jeweils anfallenden Gebühren ermittelt.
• Einige Institute verzichten beispielsweise auf eine jährliche Depotgebühr. Hier fallen allerdings im Gegenzug Kosten für spezielle Dienstleistungen, beispielsweise Echtzeitkurse, an.
• Flatrates, feste Gebühren für eine Order, sind deutlich günstiger als die immer noch verbreiteten, prozentual vom Ordervolumen abhängigen, Provisionen der Banken.
• Direktbanken bieten, gegenüber Filialbanken und Sparkassen, nicht nur die hauseigenen Investmentfonds an, sondern ein Fondsuniversum von mehreren tausend Fonds. Diese werden in der Regel mit stark rabattierten Ausgabeaufschlägen weitergegeben und eignen sich daher besonders für Fondssparer.
• Ein Musterdepot sollte zeitlich unbegrenzt kostenlos zur Verfügung stehen. Hier können Anleger, gerade Neulinge auf dem Börsenparkett, Strategien ausprobieren oder Analystenvorhersagen Tag genau nachverfolgen.
• Da vor oder nach einem Aktienkauf Gelder frei sind, ist die Möglichkeit, diese überdurchschnittlich hoch verzinst anlegen zu können, ein Muss. Den Online-Brokern ist es gemein, dass sie ihren Kunden alle diese Option über Tagesgeldkonten anbieten.
• Einige Institute honorieren die Eröffnung eines Depots mit einem zusätzlichen Bonuszinssatz auf dem Tagesgeldkonto.