Die Frage, welches Depot als bestes Aktiendepot gilt, kann pauschal nicht beantwortet werden. Vergleicht man die Depotmodelle der Direktbanken und Online-Brokern jedoch einmal mit den Angeboten der Filialbanken und Sparkassen, so werden jedoch Unterschiede deutlich, welche die Geldhäuser vor Ort deutlich auf die hinteren Ränge verweisen.

Ein Depotvergleich zeigt die Unterschiede

In erster Linie schauen Bankkunden bei der Auswahl eines Depots zunächst auf den Preis. Die Online-Anbieter sind hier deutlich günstiger aufgestellt. Dies gilt sowohl für die Depotgebühr als auch für die Transaktionskosten. Bei einigen Unternehmen entfallen die jährlichen Kosten für die Depotführung inzwischen komplett. In Bezug auf die Provisionen haben sich die ersten Anbieter von der traditionell prozentual vom Ordervolumen abhängigen Gebühr verabschiedet und berechnen ihren Kunden nur noch eine feste Pauschale. Dies ist für die Anleger die klar günstigere Alternative.

Investmentfonds als Argument

Viele Anleger ziehen ein Investment in Fonds dem Erwerb von Einzeltiteln vor. Während Banken und Sparkassen in der Regel in erster Linie die Anteile der hauseigenen Fondsgesellschaft mit vollem Ausgabeaufschlag verkaufen, bieten Direktbanken mehrere tausend Fonds zur Auswahl an. Diese werden teilweise ohne, teilweise mit erheblichen Rabatten auf den Ausgabeaufschlag an die Kunden ausgereicht.

Da drei oder fünf Prozent Ausgabeaufschlag erst einmal verdient werden müssen, sind die Angebote der Online-Broker die deutlich attraktiveren Optionen. Neben rabattierten Fondsanteilen stehen den Kunden auch Tagesgeldkonten für freie Gelder zur Verfügung. Diese liegen in der Rendite signifikant über dem Marktdurchschnitt. Neben diesen auffälligsten Merkmalen gibt es noch zahlreiche Details, die dafür entscheidend sind, welches Aktiendepot individuell das Beste ist.