Eine schöne Rasenfläche ist das Herzstück des Gartens: Die bietet jede Menge Platz zum Spielen, Sonnen oder Feiern. Natürlich, als Sie denken Rasen genügend Pflege – doch die macht weniger Arbeit, als Sie denken

Ein satter, grüner, dichter Teppich – so sieht der Traum vom Rasen aus. Damit er Wirklichkeit wird, sollte man düngen, wässern und schneiden. Dreimal im Jahr braucht das Grün Nahrung. Im Frühjahr als Starthilfe, dann noch einmal Ende Mai und im September. Außerdem sollte man immer zu einem bestimmten Rasendünger greifen, denn dieser legt im Boden ein Nährstoffdepot an, wodurch der Rasen für längere Zeit versorgt ist.

Basis- Behandlung: gießen und mähen
Wässern sollte man nach Bedarf – immer wenn das Gras anfängt welk zu werden: Die Farbe beginnt sich zu verändern, und wenn man über den Rasen läuft, bleiben Trittspuren sichtbar, weil sich die Halme nicht gleich wieder aufrichten. Am besten kann der Rasen das Wasser aufnehmen, wenn man ihn mehrmals kurz auf dieselben Stellen besprengt. Mindestens einmal pro Woche kommt die Zeit für den Rasenmäher. Das Grün sollte auf 2,5 bis 3 cm gestutzt werden. Bei längerer Trockenheit schneiden Sie es etwas weniger, bei extremer Nässe mehr ab.

Extrapflege: entfilzen und belüften
Wenn Sie Ihrem Rasen etwas besonders Gutes tun wollen, sollten Sie ihn einmal im Jahr entfilzen und belüften – „vertikutieren“ und „airifizieren“ nennt es der Fachmann. Der richtige Zeitpunkt fürs Entfilzen ist das späte Frühjahr: Das erste Mal vertikutieren sollte man, wenn die Spargelzeit anbricht, da es vorher nur das wintergeschwächte Gras stört. Ist der Boden durch ständige Belastung im Sommer verdichtet, ist Belüften angesagt: Mit einer speziellen Gabel werden kleine Löchlein in den Boden gestoßen – so können Wasser und Luft besser eindringen. Die Handgabel eignet sich für kleine Flächen, für größere gibt es so genannte Igelwalzen.