Sie tragen uns den ganzen Tag und müssen auch in engen Schuhen ihren Dienst tun: unsere Füße. Tipps, wie sie sich pflegen lassen und gesund bleiben.

Gut gepflegt
Eine gute Fußpflege fängt beim Abtrocknen an. Genauer: in den Zehenzwischenräumen. Wenn diese feucht bleiben, kann sich Fußpilz einnisten. Auch wichtig: die richtige Nagelpflege. Praktisch sind spezielle Knipser. Wer lieber Scheren oder Zangen nimmt, sollte die Fußnägel an den Seiten nicht zu schräg einschneiden, sonst können sie einwachsen.
Als Nächstes ist Eincremen angesagt. Spezielle Fußcremes spenden der Haut eine extra Portion Feuchtigkeit und schützen so vor Hornhaut und Schrunden. Am besten sollte man sie täglich verwenden.

Richtig bewegt
Nur stehen und gehen reicht unseren Füßen nicht. Sie wollen mir mehr Abwechslung bewegt werden. Gönnen Sie Ihnen deshalb nebenbei mal etwas Fußgymnastik. Zum Beispiel beim Zähneputzen auf den Fußspitzen und Fersen auf und ab wippen. Mit den Zehen einen Stift aufheben. Oder beim Sitzen Zehen einziehen und wieder ausstrecken. Extra Vorteil dieser kleinen Zwischendurch -Übungen: Sie beugen Krampfandern vor.

Gesund verpackt
Keine Sorge: Wer gern auf Pumps steht und geht, darf das mal tun aber damit die Füße nicht zu sehr darunter leiden, sollte man ihnen regelmäßig eine Verschnaufpause gönne.
Das heißt: Zu Hause die Schuhe ausziehen, am besten mal barfuss laufen und nach einem Tag in Pumps auch mal einen Tag in flachen Schuhen einlegen. Denn je öfter sich Ihre Füße uneingeengt bewegen können, desto geringer ist das Risiko für Fußfehlstellungen.

Tipps gegen Fuß-Beschwerden- Hornhaut/Schrunden: Zu viel Hornhaut an den Fersen – wer kennt das nicht? Im Sommer, wenn die Haut sehr trocken ist, gesellen sich gerne große Risse (so genannte Schrunden) hinzu. Das kann dann ziemlich schmerzen. Um die Haut wieder schön zu machen und die Risse schnell zu kitten, zweimal täglich mit Urea-Salbe eincremen. Urea (Harnstoff) ist nämlich ein super Feuchtigkeitsbinder.
- Hühneraugen: Auch ein Hühnerauge ist eigentlich nichts anderes als verhornte Haut. Allerdings reicht sie bis tief ins Gewebe hinein. Bei kleinen Hühneraugen hilft wie bei Hornhaut regelmäßiges Eincremen mit Urea-Salben. Stark ausgeprägte Hühneraugen kann man mit einem Fußbad oder Salizylsäure- Präparaten aufweichen und anschließend vorsichtig abrubbeln. Extra Tipp: Spezielle Druckschutzringe entlassen die betroffenen Stellen.
- Blasen: Blasenpflaster eignen sich nicht nur, wenn man bereits eine Blase hat. Sie beugen auch vor. Um Reibung und Blasenbildung zu vermeiden, kann man die Haut auch mit einem Gleitfilm-Gel bestreichen.
- Nagelprobleme: Zu harte Nägel machen das Schneiden zum Problem? Dann behandeln Sie sie paar Tage mit einer Nagelpflege-Tinktur. Das macht die Nägel wieder schön geschmeidig und beugt Rissen und Brüchigkeit vor.
- Fußpilz: Wer im Sommer gern in Schwimmbäder geht, fängt sich schnell einen Pilz ein. Abhilfe schaffen Anti-Fußpilz-Cremes. Diese Cremes können sogar auch vorbeugend verwendet werden.