Eine beschädigte Fliese zu ersetzen ist eigentlich sehr einfach. Als erstes müssen Sie vorsichtig den Fugenmörtel rund herum entfernen mit Hilfe eines Fugenkratzer, den man in jeden beliebigen Baumarkt kaufen kann. Ist dieser erste Arbeitsschritt geschafft, geht es nun um die eigentliche Fliese zu entfernen. In der Regel bleibt Ihnen hier nichts anderes möglich, als die Fliese zu zertrümmern. Hierbei sollte Sie unbedingt eine Schutzbrille tragen, denn beim Zerschlagen der Fliese können kleine Flugsplittern entstehen. Man trägt in der Regel immer zuerst den Fugenmörtel um die jeweilige Fliese ab, da dadurch die Spannung und die Verbindung zu Fugenverband genommen wird. Dadurch kann man die beschädigte Fliese Stück für Stück entfernen. Beim Entfernen der Fliesen achten Sie bitte darauf, dass keine Reste des alten Fliesenklebers auf dem Estrich zurückbleibt.

Nach einer gründlichen Säuberung des Estrich, tragen Sie nun mit einem Zahnspachtel den neuen Fliesenkleber auf. Legen Sie nun die neue Fliese in das Kleisterbett, so dass von jeder Kante der gleiche Abstand zu nächsten Fliese besteht. Lassen Sie den Boden anschließend zwei bis drei Tage ruhen.

Nun ist es nur noch ein Arbeitsschritt: mischen Sie einen Fugenmörtel an, gießen Sie ihn über die neu eingesetzte Fliese und verteilen Sie ihn regelmäßig mit einen Gummischieber. Hierbei ist es wichtig, dass der neue Fugenmörtel ungefähr die gleiche Farbe hat, wie der ursprüngliche. Nach den Trocknen des Fugenmörtel reinigen Sie die neue Fliese mit einen feuchten Schwamm oder Tuch.