Bei trockener Haut hilft doch Eincremen, werden jetzt die meisten denken. Aber ganz so einfachist es nicht. Auf Menschen mit normaler, relativ unempfindlicher Haut mag das zutreffen. Bekommen sie einmal trockene Haut wegen Winterkälte oder Sommerhitze, ist das mit Eincremen wirklich meist getan. Menschen mit empfindlicher Haut, die grundsätzlich zu Trockenheit neigt, haben es nicht ganz so einfach. Bei ihnen kann Creme die Haut sogar reizen und das Problem verschlimmern. Doch was hilft dann bei trockener Haut?

Am wichtigsten bei trockener Haut ist, dass die Haut zur Ruhe kommt. Jegliche Art von Übereanspruchung ist zu vermeiden. Und dazu zählen auch Vollbäder und Duschen. Dermatologen empfehlen, nur ein- bis zweimal pro Woche zu baden. An den restlichen Tagen reicht auch eine Wäsche mit dem Lappen. Denn häufiger Wasserkontakt entzieht der Haut noch mehr Wasser, sie wird immer trockener. Nimmt man dann ein Bad, so kann man zum Beispiel Vollmilch oder Sahne mit ins Badewasser geben. Kleopatra soll grundsätzlich nur in Milch gebadet haben. Probieren Sie es aus, Sie werden staunen, wie weich Ihre Haut nach einem solchen Bad ist. Cremen Sie sich anschließend mit einer parfümfreien Creme ein. Haben sich Hautstellen entzündet, so helfen leichte Kortisonsalben.

Ist die Haut nach solchen Behandlungen immernoch sher trocken oder Sie verspüren einen immer wiederkehrenden Juckreiz, so bleibt nur der Gang zum Dermatologen. Er kann Ihnen im Zweifelsfall eine geeignete Therapie für Ihr Hautproblem vorschlagen.