Es hat sich seltener Besuch angekündigt oder eine große Familienfeier findet statt. Und schon sieht man sich wieder stundenlang das Silber polieren. Dunkle Flecken auf dem Besteck oder dem Erbstück von der Oma treiben einen in den Wahnsinn. Doch eigentlich ist es ganz einfach Silber zu putzen.

Wie immer gibt es auch bei dieser Aufgabe eine Luxusvariante und die Möglichkeit für Selbermacher. Wenn es sich um ein besonders geliebtes Stück wie zum Beispiel um eine alte Brosche handelt, so gibt man es am besten in professionelle Hände, also zum Juwelier. Für alle anderen Silberstücke gibt es Silberreiniger. Diesen bekommt man in größeren Supermärkten und im Baumarkt. Aber auch die Variante für Selbermacher ist einfach, zuverlässig und vor allem preiswert. Denn die schwarzen Flecken auf dem Silber sind nichts anderes als das Oxid des Silbers. Bringt man dies nach galvanischen Regeln mit einem unedlen Metall und einer leitenden Schicht in Verbindung, reagiert es zurück zum Silber. Kleiden Sie einfach eine Schüssel mit Aluminiumfolie aus (unedles Metall), füllen Sie diese mit heißem Wasser und geben Sie Kochsalz hinzu (leitende Schicht). Legen Sie Ihr Silberstück für circa eine halbe Stunde hinein und Sie werden staunen.

So einfach ist es also, Silber fachgerecht zu reinigen. Ohne teuren Reiniger oder dem Gang zum Juwelier glänzt es wieder. Ein kurzes Polieren nach der Behandlung lässt das Silber glänzen und die Gäste staunen.