Alarmierende Meldungen von Antibiotika- resistenten Krankheitserregern vermiesen uns den Genuss von Geflügel und Eierspeisen.

Was genau sind Salmonellen?
Salmonellen sind Bakterien, die sich bei Wärme rasch vermehren und beim Menschen die Darmschleimhaut angreifen. Es gibt mehr als 2000 verschieden Typen, einige werden durch Antibiotika nicht getötet.

Wie werden Erreger übertragen?
Die Ansteckung erfolgt immer oral, das heißt, die Bakterien müssen in den Mund gelangen. Salmonellen kommen hauptsächlich in Geflügel und Eiern vor, zunehmend auch in Rindfleisch. Sie können aber auch einfach an den Händen oder ungekochten Nahrungsmitteln haften. Etwa wenn Hähnchen und Salat auf demselben Schneidebrett zubereitet werden. Deshalb ist Hygiene oberstes Gebot, nicht nur, wenn jemand aus der Familie schon erkrankt ist.

Woran erkennt man, dass man sich angesteckt hat?
Die Erkrankung beginnt meist mit Durchfall. Es kann auch zu Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen kommen. Diese Krankheitssymptome dauern in der Regel nur wenige Stunden oder Tage. Leichte Infektionen werden oft gar nicht bemerkt. Gefährlich sind Salmonellen nur für Kinder und Menschen mit schwachem Immunsystem.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Erst bei schweren Erkrankungen verordnet der Arzt Antibiotika. Bei einer leichten Infektion reicht es meist, die Symptome zu behandeln.

Wie kann man sich schützen?
Salmonellen werden bei 70 Grad und mindestens zehn Minuten Garzeit abgetötet. Eiweißhaltige Lebensmittel immer gut kühlen. Küchenutensilien peinlich sauber halten. Und: Händewaschen nicht vergessen.