Grundsätzlich wichtig zur Mottenabwehr: Sauberkeit. Den Kleiderschrank immer schließen. Zweimal im Jahr ausräumen und gründlich reinigen. Motten fliegen auf Hautschüppchen und Körpergeruch. Deshalb nur gereinigte Textilien in den Schrank aufbewahren. Was längere Zeit nicht bebraucht wird, in Kleidersäcke hängen, kleinere Wäschestücke in Kissenbezüge packen.
Mittel gegen Motten gibt es viele. Dabei sollte auf Chemie verzichtet werde. Sie kann mehr schaden als nützen. Vor allem Produkte, die so genannte Pyrethroide oder das Nervengift Chlorpyriphos enthalten, können beim Menschen akute Vergiftungserscheinungen auslösen.

Mit Wohlgerüchen gegen die Insekten
Experten haben herausgefunden, dass im Handel erhältliche Mittel auf natürlicher Basis genauso gut wirken. Aber auch einfache Hausmittel machen Kleiderschränke und –truhen für Motten unbezwingbar. Einfache Leinensäckchen können mit verschiednen Sachen gefüllt werden, die allesamt Gerüche verströmen, die für uns angenehm sind, während Motten diese nicht ausstehen können: Rosmarin, Lavendel, getrocknete Schalen von Apfelsinen und Zitronen, Walnussblätter, Steinklee und Gewürznelken. Mit ätherischen Duftölen, etwa aus Zimt und Kumarin, können Sie Wattebäuschchen oder Stofflappen tränken und diese dann in den Schrank hängen.

Hitze oder Kälte, beides hilft sicher
Wirksam sind auch Kleiderbügel aus Zedernholz (im Fachhandel erhältlich). Wichtig dabei: das Holz regelmäßig aufrauen, damit neue Duftstoffe freigesetzt werden. Ansonsten lässt die Anti – Motten – Wirkung der Bügel nach.
Wenn die Kleidung schon von Motten befallen ist, diese so heiß wie möglich waschen und in der Sonne trocknen. Danach abklopfen, absaugen und heiß bügeln. Man kann auch die Sachen für einige Tage in die Kühltruhe legen – Eier und Larven sterben bei beiden Rosskuren ab.